Ende Gelände ...

vor 1 Woche, 2 Tage, 4 Stunden, 44 Minuten

... jedenfalls für die Albatros-Saison 2018 und wie jedes Jahr endete auch diese in Semlin.

Natürlich gab es auch wieder die "Frühbucher", die schon den Freitag für die Anreise und die erste Platzbegutachtung nutzten. Das bis dahin stabile spätsommerliche Wetter legte zwar eine Pause ein aber zumindest blieb es trocken (jedenfalls von oben) und windstill. So stand einer Probe- oder Trainingsrunde auf der A/B-Kombination bzw. dem Kurzplatz nichts im Wege (außer der eigenen Unzulänglichkeit). Am Abend konnte dann beim gemeinsamen Mahl und stetig wachsender Albatrosgemeinde entsprechend gefachsimpelt werden. 

Aprospos Albatrosgemeinde, mit sage und schreibe 68 Meldungen wurde eine neue Höchstmarke erreicht. Viel mehr geht dann auch nicht, ansonsten müssen die letzten Flights auf Kosten des Hauses mit Grubenlampen ausgerüstet werden oder die Startzeiten beginnen zukünftig mit dem ersten Sonnenstrahl. Aber wer kann so etwas tatsächlich wollen (außer jenen, die bereits an seniler Bettflucht leiden)?? Schon jetzt gehen die Frühstarter um 8:00 Uhr auf die Runde, während andere noch gemütlich am Frühstückstisch sitzen und  sich durch die reichhaltige Auswahl am Buffett "quälen".

(Schärfere Messer wären im Übrigen mitunter auch ganz hilfreich!) Derart gestärkt konnte dann das anschließende Scramble bei bester Laune in Angriff genommen werden.

Mitunter wurde dem Umstand, dass man sich im Jubiläumsjahr befand auch mit entsprechender Festkleidung Rechnung getragen und somit ein ganz neuer Standard gesetzt.

Aber natürlich stand das golferische Element im Vordergrund (bei aller ästhetischer Rafinesse) und so musste sich die formschöne Kopfbedeckung natürlich auch beim vollen Schwung bewähren.

Aber auch mit "gewöhnlicher" Sportbekleidung stand den ultimatven Drives und dem vorherigen Abwägen der geplanten Ballfluglinie nichts im Wege ...

... und die gute Laune ging auch während der Runde, hier und da mit unterstützender Wirkung alkoholischer Getränke, nicht verloren. Wie es sich bei einem reinen Damenflight gehört mit dem einen oder anderen Pickolöchen. 

Derart beschwingt (in klarer Abgrenzung zu "beschwipst") trudelten dann alle Albatrosse bei noch vertretbaren Lichtverhältnisse an der Terrasse der Hotelanlage ein, begleitet von den ersten skeptischen Blicken auf die Scorekarten ...

... oder mit sichtbarer Erleichterung, die knapp sechs Stunden konzentrierten Spiels hinter sich gebracht zu haben.

Die letzte zu nehmende Hürde bestand dann traditionell darin, sich durch das üppige Buffett, insbesondere den kalorienarmen Nachtisch aus dem Hause "Slimfast"  zu kämpfen, bevor es dann an die Ehrung der Sieger und Platzierten ging. Schließlich will ja niemand mit knurrendem Magen und vollständig unterhopft öden Reden lauschen und mit ansehen, wie andere ihre wohlverdienten Prämien im Empfang nehmen. Also erst mal ran an die (nicht vorhandenen) Bouletten, bzw. an Salate, Fisch und Ochsenbäckchen ...

... und sozusagen als Kür, an das schon erwähnte Naschwerk.

Hier wurden nicht nur am Nachmittag auf der Runde mühsam verbrannte Kalorien wieder aufgefüllt sondern schon ein solider Grundstein für die anstehenden Schlemmereien über die nicht mehr allzu weit entfernten Festtage gelegt. Insbesondere die Süßspeisen erfreuten sich großer Beliebtheit und hier musste vom emsigen Personal reichlich nachgeliefert werden. Mitunter kam der Verdacht auf, dass sich der eine oder andere für einen längeren Winterschlaf wappnen wollte. Jedenfalls war dann irgendwann auch der letzte Gourmant an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angelangt und es konnte zur Siegerehrung geschritten werden. Wie immer wurde im Rahmen des abschließenden Scrambles auch der Gewinner des Matchplays gefeiert und konnte stolz seine Trophäe in Empfang nehmen. In diesem Jahr setzte sich Dirk Schönberg an die Spitze und krönte damit eine erfolgreiche Saison, hatte er doch auch schon den Masters-Titel errungen und ebenso bei der VM eine gute Figur hinterlassen. Als Sahnehäubchen kamen dann noch die ebenfalls in dieser trauten Runde verteilten Gutscheine für die Albatros-Cup-Wertung hinzu denn auch hier hielt sich Dirk mit dem Sieg im Brutto-Klassement schadlos. Zum Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung ging es nun um die besten Scrambler. Bemerkenswert der erste Brutto-Platz mit einer 72er Runde, auf das Grün getackert von Bianca und Christian Kaik. Man beachte: Mit dem angetrauten Partner harmoniert man eben auch abseits des häuslichen Umfelds (oder vielleicht besonders dort?). Als Belohnung winkte der erste Zugriff auf die bereit gestellten Getränke.

Es folgten die Prämierten in den Netto-Wertungen, auch hier traditionell die Erst- vor den Zweit- und Drittplatzierten. So nahmen zunächst die Sieger in den jeweiligen Netto-Klassements Kurs auf den "Gabentisch", um sich aus dem stetig abnehmenden Sortiment zu bedienen. Auf den Weg machten sich demnach Steffen Duttke/Dirk Seiffert (50 Pkte.), Karola/Dietmar Stein (53) sowie Marco Greupner/Dino Krüger (62!!) und hintendrein Sven Hampel/Bodo Seemann (47),  Peter Merx/Lars Richter (52), Peter Lehmann/Thomas Rosenmüller (54) als Zweit- und last but not least Curosch Chams-Mourkani/Erich Meier (46), Robert Platz/Ricki Ryder (48) und Ronny Klonnek/Gunter Dowe (51) als Drittplatzierte. In trauter Runde konnte man den Abend dann gemächlich austrudeln und die besten Schläge noch einmal Revue passieren lassen.

Am Sonntag bestand dann für die Unentwegten noch die Möglichkeit erneut die Schlägeer zu schwingen, bevor es zurück in heimatliche Gefilde ging. Als nächste Großveranstaltung kann schon mal die Saisoneröffnung auf Usedom ins Auge gefasst werden. Wie man weiß, vergeht die Zeit im Sauseschritt und der November ist ja so gut wie rum. Vielleicht steht aber auch wieder ein Indoor-Turnier ins Haus, bei dem ein zwischenzeitliches Wiedersehen gefeiert werden kann. Wie sagt der "Kaiser" immer so schön: "Schaun mer mal"!

 

 

Monatsteller auf dem Fontane Course des Märkischen Golfclubs Potsdam

vor 3 Wochen, 1 Tag, 7 Stunden, 24 Minuten
Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.  Spätherbst von Theodor Fontane


Das letzte vorgabewirksame Albatrosturnier 2018 ist Geschichte. Nachdem noch eine Woche zuvor die Sonne herausragende Ergebnisse in Groß Kienitz möglich gemacht hat, forderte der Herbst den 20 Startern in Phöben doch einiges ab.

Alle Turnnierteilnehmer hatten am Ende des Tages ein neues Handicap. Bis auf den Turniersieger Dirk Schönberg und Michael Pankow als Sieger der Nettoklasse A, die sich mit 37, bzw. 38 Nettopunkten unterspielen konnten, sammelten sich alle anderen ein herbstliches Zehntel ein. Da konnten Michael und James auf der Scorekarte noch so lange suchen.

Nun noch einige Impressionen vom Platz:

Wie es sich für Albatrosturniere gehört, war die Stimmung bestens. Denn was gibt es schöneres als mit netten Leuten Golf zu spielen.

Das Equipment kann man auf unterschiedliche Weise Transportieren. Zum Beispiel wie Willi oder auch wie von weitem unverkennbar, wie Thomas.

Dass man sich auch in kritischen Situationen auf seine Technik verlassen kann, wird auf den nachfolgenden Bildern unseres Vereinsmeisters deutlich.

Einhändig, durch ein Blatt hindurch putten, birgt jedoch gewisse Risiken.

Jetzt steht am Wochenende noch unser Jahresabschlussscramble in Semlin an. Die Wetterprognose ist mit bis zu 15 Grad und Trocken bestens. Wir sehen uns dort!

Vogelschwärme ohne Ende zum Martinsgans-Turnier 2018

vor 4 Wochen, 7 Stunden, 20 Minuten

zum Turnier

Viele Gänse zogen ihre Bahnen am morgendlichen Himmel im dichten Nebel kaum auszumachen. Die tiefgekühlten wurden erst später verteilt. Dazu aber später.

Der Herbst zeigte sich zunächst mit dichtem Nebel und Temperaturen ab 07:30 Uhr bei ca. 3 Grad von der winterlichen Seite. Selbst von Glatteis auf dem 1. Fairway wurde berichtet.

Eine Verwechslung in der Organisation in Gross Kienitz mit den Startzeitreservierungen allgemein und unserem Turnier bescherte uns eine Startzeit um 08:30 Uhr und den ein und anderen Besuch von nicht informierten Gästen während unseres Turniers.

45 Albatrosse konnten dann doch teilweise sehr erfolgreich ihre Bahnen ziehen.

Zunächst noch eingeschränkt durch den Nebel:

 

Die Fairways sowie auch die Grüns waren aber angesichts des heissen Sommers in einem hervorragenden Zustand.

Ausnahmen mal abgesehen.

Wer dann auch noch die Hinweise registriert hat, war auf gutem Wege.

Fette Beute war also möglich.

Unterbrochen nur von lautstarkem Gesang aus der Luft.

Nach geraumer Zeit hatte sich dann auch der Nebel aufgelöst und die sommerliche Seite kam wieder zum Vorschein.

Bei der hohen Teilnehmerzahl harten dann viele Albatrosse eine längere Zeit auf der Terrasse aus, um die Gänse und diesmal auch einen Sonderpreis für die Damen in Form von Albatros-Bällen in Empfang zu nehmen. Wer allerdings  vorzeitig den Abflug machte, konnte natürlich keinen Preis entgegennehmen.

Die Damenpreise holten sich Bettina Arens, Petra Scholz und Monika Saure.

In der Netto-Wertung C freuten sich Gunter Dowe mit 37 Punkten und Abwesenheit von Ronny Klonnek sowie Bernd Scholz mit 38 Punkten und Petra Scholz mit 39 Punkten über die Preise und auch neue Vorgaben.

In der Netto-Wertung B wurden auch 4 Unterspielungen incl. Jörg Mewes mit 37 Punkten registriert. Die Preise allerdings gingen an Dirk Seiffert mit 38 Punkten, Dietmar Genilke mit 39 Punkten und besonders erfolgreich Bettina Arens mit 42 Punkten.

In der Netto-Wertung A konnten sich wegen Doppelpreisausschluss Carsten Gersdorf mit 36 Punkten, Thomas Dahne mit 37 Punkten und Helmut Schüttler-Janikulla ebenfalls mit 37 Punkten die Preise abholen.

In der Brutto Wertung mußte sich unser Vereinsmeister Burkhard Weber mit 27 Brutto-Punkten mit dem 3.Platz begnügen nach Dirk Schönberg ebenfalls mit 27 Punkten. Mit einem sensationellen Tagessieg von 32 Brutto- und 44 Netto-Punkten holte sich unser Spielführer Sven Hampel nicht nur die begehrte Dithmarscher Freilandgans sondern reihte sich mit neuer Vorgabe von 9,4 auch noch in die Riege der Singel Handicaper ein.

Jetzt noch anmelden zum letzten vorgabewirksamen Turnier am Samstag, den 27.10.2018 in Phöben.

AC 7 in Pankow

vor 1 Monat, 5 Tage, 20 Stunden, 52 Minuten

Der letzte Cup! Sollte der große Durchbruch gelingen? Konnten noch Plätze gut gemacht werden?

Es hätte nicht perfekter vorbereitet sein können.

Das Wetter zeigte sich Mitte Oktober noch mal von seiner sommerlichen Seite. Kein Wölkchen am Himmel, weit und breit.

Der Platz nach diesem kräfte- und vor allem wasserzehrenden Sommer, in gutem Zustand. Die Grüns im Vergleich zu unserem letzten Pankow Besuch Anfang 2017, in perfektem Zustand.

 

Chauffeur noch nicht im Dienst !

 

Einer tanzt immer aus der Reihe !

 

Ball beim Putten verloren....

Die BSR kehrte noch mal die Grüns !

Unser 1. Flight, da sahen sie noch gut gelaunt aus.

Die vier hingegen sehen IMMER gut aus  wink

 

Ich nehme es vorweg, im Brutto tat sich nichts mehr. Die ersten drei blieben unverändert. Von hinten hätte Carsten Bönisch noch dazu stoßen können. Er spielte seinen vierten AC auf dem letzten Drücker aber steckt wohl weiterhin im Formtief fest.

In der Netto Wertung verschob sich schon noch etwas.

In der A Wertung war Andi Haun die Arbeit wichtiger als eventuell eine 31 noch zu verbessern und das nutzte Willi Kulike eiskalt aus und schob sich noch vorbei auf den ersten Rang.

In der B Klasse konnten alle drei vorderen platzierten beim letzten Cup noch etwas zählbares Heim bringen.

Und auch Utta und Thomas gestalteten den letzten Cup in der C Klasse für sich erfolgreich.

Was heißt das jetzt konkret ?

Die nomienierten des AC 7 heißen :

In der C Wertung drei Damen vorne. Evelyn und Cornelia im sicheren Puffer, Antonia Bergmann (gerade so ins Feld reingerutscht) mit einer tollen Unterspielung.

In der B Wertung wurde vom 1. bis zum 6. Platz gepuffert ! Am besten konnten das auf dem 3. Platz Thomas "the Machine" Schrecker. Dietmar Genilke und vorne schon wieder ein Bergmann, nämlich Dieter.

In der A Klasse wurde vorne noch schärfer geschossen. 35 Netto reichten Willi Kulike nur für den 3. ( aber wie schon gelesen, reichten die ja insgesamt für den Netto A Gesamt Sieg) . Jörg Mewes mit neuem Besteck gleich mal 37 Netto und Dirk Seiffert holt sich mit 38 Punkten den Tagessieg und die Vorherrschaft unter den Potsdamern.

Den Turniersieg holte sich unserer Serienmeister Burkhard Weber.

 

Und so sieht es dann nach 7 gespielten Turnieren insgesamt aus:

Netto C :

Thomas Schrecker und Utta Kioschis freuen sich über einen bzw. zwei Greenfee Gutscheine für das nächste Jahr, mussten sich aber deutlich von Hans-Joachim Freier besiegen lassen. Achim sicherte sich mit 41, 35, 35 und 48 ! Netto Punkten den sicheren Sieg.

Netto B:

Michael Dahms und Marko Nakic auf den Plätzen und hier, mit ebenfalls etwas größerem Vorsprung, Dirk Seiffert an der Spitze.

Netto A:

Hier geht es bekanntlich dann doch schon deutlich enger zur Sache. Und der Eine oder Andere wird noch mal an so manchen kurzen verschobenen Putt zurück denken.

Gerald Senftleben auf dem kleinen Podest und Andi Haun nur durch das schlechtere HCP geschlagen von Willi Kulike !

Brutto:

Meine Wenigkeit hinter Thomas Schurwanz . Und auch diesen Preis holte sich dieses Jahr, nach schon Masters und Matchplay Triumpf , Dirk Schönberg. Was für eine Saison.

Allen Gewinnern Herzliche Glückwünsche !

Wie immer gibt es die ersten Gutscheine auf der Abschlussveranstaltung in Semlin !

Nachdem alle Meister gekürt, alle Trophäen und Gutscheine vergeben wurden, bis auf den Matchplay Pokal, auch hier in Semlin die Ehrung, bleiben noch zwei kleine vorgabewirksame Turniere für die laufende Saison übrig.

Am nächsten Wochenende könnt ihr, dann wahrscheinlich bei hoch sommerlichen Temperaturen, euer Abendessen für Weihnachten klar machen.

Semlin, Semlin, wir fahren nach Semlin ...

vor 2 Monate, 2 Tage, 6 Stunden, 22 Minuten

.. so die Devise für das Jubiläumsjahr 2018. Mit anderen Worten: Eine angemessene Location für die 26. Albatros-Meisterschaften.

Jetzt mag sich der Eine oder Andere verwundert die Augen reiben ob der nicht identischen Zahlen bezüglich Jubiläum und Meisterschaft aber im Geburtsjahr des Albatros und somit im Jahre 0 gab es natürlich auch schon den erbitterten Kampf um die Krone des niedrigsten Scorers. Damals noch auf dem 6-Loch Platz in Wilkendorf und schwupps, 25 Jahre später schon auf der sich trotz der allgemeinen Trockenheit in Topzustand präsentierenden Anlage in Semlin. Das ist doch mal ein Aufstieg. Das von Sven ausgehandelte Arrangement, Übernachtung, Frühstück, zwei Runden Golf und, sozusagen als Sahnehäubchen nebst Kirsche, gemeinsames Abendessen am Samstag und ein Nudelbuffet am Sonntag, ließ wohl keine Wünsche offen. Auch für eingefleischte Wilkendorf-Fans gab es somit keinen Grund, dem Traditionsort der Albatros-VM nachzutrauern. So gesehen war es denn auch kein Wunder, dass 58 Meldungen eingingen und nach einer Absage demnach 57 Albatrosse am Samstag auf der Platzkombination B/C den Wettbewerb aufnahmen. Wie immer am ersten Tag handicapaufsteigend. Obwohl dies nun schon ein gewohntes Procedere der Meisterschaften darstellt, wurde in den Meldungen doch immer mal wieder ein Startzeit- oder Flightwunsch geäußert. Selbst dann noch als durch eine Rundmail nochmals auf die Ausschreibungen und den Modus verwiesen wurde. Das ist schon einigermaßen irritierend und lässt offensichtlich nur den Schluss zu, dass dargebotene Informationen nicht zur Kenntnis genommen (oder nicht verstanden ???) werden. Wie auch immer, das Feld konnte pünktlich auf die Runde geschickt werden. Birte Hankel, die aus gesundheitlichen Gründen lediglich die mitgereiste Fangemeinde komplettierte, stand als Starterin am ersten Tee bereit, verlor aber den Kampf um diese verantwortungs- und ehrenvolle Aufgabe an den von Semlin abgestellten Offiziellen. So blieb halt mehr Zeit zum Relaxen und für Schnappschüsse.

Bei Top-Wetter enterten dann die hochmotivierten Flights den Course, mitunter wohl auch übermotiviert, wie einige unerwartete Ergebnisse am Ende des Tages zeigen sollten. Jedenfalls war die gute Laune am Start noch unübersehbar und trübte sich hier und da erst nach den ersten zweistelligen Scores an verschiedenen Bahnen ein.

Bei den Damen "scharten" sich drei weitere Bewerberinnen um die Titelverteidigerin Finja Schüttler-Janikulla und reihten sich in das kleine aber feine Feld des Zählspiels ein. Mit Jeanette Promnitz und Conni Eckert kratzen aber zwei weitere Damen an der magischen Grenze von -30,0 und die paar Zehntel sollten bis zum nächsten Jahr verschwunden sein. In der offenen  Herrenklasse und den beiden Seniorenkonkurrenzen waren selbstredend die Meister des Jahres 2017 am Start und insbesondere bei den "grauen Panthern" waren spannende Rangeleien um die Plätze auf dem Treppchen zu erwarten.

Bei den Herren setzte sich nach Tag eins Burkhard Weber nicht ganz unerwartet mit 78 Schlägen an die Spitze des Tableaus. Ihm folgten Dirk Schönberg (83) und Sven Hampel (86). Auch die 87er Runde von Adrian Kaik war aller Ehren wert, reihte er sich doch damit in den illustren Kreis der 10 Albatrosse ein, die die magische Grenze von 90 Schlägen unterbieten konnten. Das Zählspiel folgt doch immer wieder eigenen Gesetzen, anders ist die Anzahl an dreistelligen Scores kaum zu erklären. Mag sein, dass hier und da doch unbewusst mehr riskiert wird, um die Schlagzahl niedrig zu halten, leider dann mit dem gegenteiligen Ergebnis. Im Stableford gibt es ja die Gnade eines schmucklosen Strichs, was im Zählspiel dann leicht mal eine 10 oder noch Schlimmeres bedeuten kann. Und anders als im Stableford, wo verlorene Punkte durchaus wieder aufgeholt werden können, klappt das halt nicht so gut wenn eine hoher Schlagverlust an einem Loch wieder ausgeglichen werden soll. Allein tröstlich, dass diese Schicksal auch ansonsten stabile und sichere Scorer erwischt (wie der zweite Tag zeigen sollte). Wie sah es nun bei den anderen Werttbewerben aus? Das Damenfeld wurde von Finja mit durchwachsenen 91 Schlägen angeführt, mit schon recht deutlichem Abstand folgten Evelyn Hörhammer (107) und Monika Saure (110). Zumindest der Kampf um die Plätze, in dem auch Susanne Richter mit 114 Schlägen noch nicht aussichtslos zurücklag, versprach für Tag zwei noch Einiges. Die Seniorenklassen beendeten die erste Runde wie folgt: Herren 50: Thomas Schurwanz mit 80 Schlägen vor Christian Kaik (84) und Thomas Arnhölter (dito), Carsten Boenisch mit 89 Schlägen in Lauerstellung. Herren 60: Michael Promnitz mit einer 86er Runde vor Wilfried Kulike (93) und Gerald Senftleben (dito), Eddy Hülsmann (94) und Dietmar Stein (96) in Schlagdistanz zu den Plätzen. Mit dererlei Informationen ging es also an die gedeckte Tafel und danach für die Wettkampfleitung an die Organisation von Tag zwei, was da heißt: Startliste aufstellen und Scorekarten drucken. Klingt einfach, ist es aber (mitunter) nicht. Zunächst erwies sich der wegen seiner Beschaulichkeit gewählte Rückzugsort als geplante Disco der in Feierlaune befindlichen Damenwelt. Bei den einschmeichelnden Weisen eines Roland Kaiser oder einer Vicky Leandros kann das tränenumflorte Auge nur schwer die flimmernden Buchstaben auf dem Monitor erkennnen. Das Organisationsduo erwog kurzfristig eine Geiselnahme, verknüpft mit der Forderung, in ein schlagerfreies Land ausgeliefert zu werden. Man entschloss sich dann doch, tapfer zu bleiben und die Arbeiten zu einem glücklichen Ende zu führen. Nun schien aber das erwähnte Liedgut auch den Drucker in seiner Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt zu haben. Jedenfalls lehnte er fürderhin jegliche Druckaufträge mit dem Hinweis ab, dass die soeben noch störungsfrei arbeitende Patrone nicht kompatibel sei (???). Bei der vorausschauend mitgeführten Reservepatrone hatte sich in der Originaverpackug der ansonsten integrierte Chip (ca. 5 X 5 mm) zwanglos von eben dieser Patrone getrennt. Nach diversen Fehlversuchen und Fummeleien, nebst eingeschwärzten Fingern, stand dann das Equipment wieder zur Verfügung und die Scorekarten in gewohnter Form bereit. Ebenso wie die Ungeduldigen Albatrosse an Tee 1 Course A am folgenden Sonntag.

Wie immer bildeten die potentiellen Sieger in den ausgespielten Konkurrenzen den Abschluss des Feldes, um von einem begeisterten Publikum empfangen und gebührend gewürdigt zu werden.

Hinter den nach und nach eintrudelnden Albatrossen lagen natürlich aufreibende Diskussionen mit dem ratgebenden Caddy ...

... oder das akribische Lesen der verschiedenen Grüns ...

... andere wiederum waren eher tiefenentspannt.

Was aber letztlich zählt ist ja bekanntlich das,  was hinten rauskommt (so ein verstorbener ehemaliger Bundeskanzler). In diesem Falle die erzielten Schläge in den zurückliegenden beiden Runden und das sollten möglichst wenige sein. Ehre, wem Ehre gebührt und somit der niedrigste Scorer zuerst: Burkhard Weber verteidigte seinen Titel bei den Herren mit 160 Schlägen. Auf den Plätzen landeten Dirk Schönberg (165) und Sven Hampel (172). Bei den Damen siegte wie im Vorjahr Finja Schüttler-Janikulla (178) vor Monika Saure (216) und Evelyn Hörhammer (222). Die Herren 50 steuerten die einzige größere Überraschung bei, da der nach Tag eins mit der zweitbesten Runde Führende an Tag zwei einige Schläge aufsattelte und sich so aus den Preisen verabschieden musste. Dafür gab es dann wenigstens den Basler, über den sich Thomas Schurwanz aufrichtig freuen konnte. wink). Im Feld der Herren 60 ging am Finaltag weitgehend alles seinen Gang, Michael Promnitz war mit 182 Schlägen alter und neuer Meister in dieser Konkurrenz, Gerald Senftleben landete auf Platz zwei (189) und Dietmar Stein belegte den dritten Rang vor dem schlaggleichen Wilfried Kulike (190). Natürlich gab es wie immer auch besondere Belobigungen für die Sieger der Sonderwertungen. Für die längsten Drives sorgten Finja und Sven und dem Fahnenstock am nächsten kamen Evelyn und Adrian. Last but not least räumten auch die besten Netto-Punktesammler ab. In der C-Wertung waren dies Utta Kioschis, gefolgt von Sabine Gerlach und Gunter Dowe. Im Netto-B hielten sich Dirk Seiffert, Joe Dowling und Peter Lehmann schadlos und im A-Klassement setzte sich Adrian Kaik an die Spitze, der Curosch Chams-Mourkani und Uwe Hofmann hinter sich lassen konnte. Allen Siegern und Platzierten noch einmal an dieser Stelle die herzlichsten Glückwünsche. 

Als letzter Titel der Saison wird am kommenden Wochenende das Masters in Bad Saarow ausgespielt. Man darf gespannt sein.

In der Serengeti zu Gast…

vor 2 Monate, 2 Wochen, 4 Tage, 9 Stunden, 52 Minuten

... so könnte die Überschrift zum 5. Albatros-Cup der Saison 2018 lauten. Hatte doch die lang andauernde Hitzewelle auch in Prenden ihre Spuren hinterlassen.

Einzig auf dem Tee und an den Grüns hatte man nicht den Eindruck, sich auf einer Steppensafari zu befinden. Wie vereinzelten Printmedien in letzter Zeit zu entnehmen war, wurden an verschiedenen Orten schon Würgeschlangen gesichtet. Vielleicht ein Anblick, auf den man sich in Zukunft einstellen muss. Zumindest spart man sich dann fürderhin die teure Golfreise nach Florida. Wie auch immer, in Prenden waren derartige Begegnungen mit possierlichen Reptilien (noch) nicht zu beobachten. Stattdessen ging das 38er Feld geordnet auf die Runde. Traditionell nach mehr oder weniger intensiver Vorarbeit auf der Range.

Allerdings hatten die akribisch ausgeführten Übungsschwünge auf saftig-grasigem Untergrund nur begrenzte Aussagekraft bezüglich der suboptimalen Bodenbeschaffenheit auf dem Course. Teilweise war nur schwer erkennbar, dass es sich im Prinzip um eine Rasenfläche handeln könnte. Mitunter waren noch ein paar vertrocknete Hälmchen auszumachen, teilweise präsentierte sich die Spielunterlage in ihrer vollen Pracht als märkische Streusandbüchse (um hier mal den "Alten Fritz" zu zitieren). Insofern konnte es zeitweilig problematisch sein, den Schläger unter den Ball und denselben in die Luft zu befördern. Das war in diesem Falle aber auch nicht unbedingt erforderlich, da der harte Boden und der damit verbundene Roll erstaunliche Weiten ermöglichte. So gesehen hatte das Schlechte auch wieder sein Gutes und nicht wenige Albatrosse konnte diesen Umstand zu ihrem Vorteil nutzen und beachtliche Punkte auf das Cup-Konto buchen. Nicht ganz unwichtig, bei nur noch zwei ausstehenden Cup-Wettbewerben. Anders als sonst üblich, stand nicht die C-Konkurrenz bei den zu bestaunenden Unterspielungen im Mittelpunkt, sondern, man höre und staune, die Recken im A-Klassement. Nicht weniger als fünf Unterspielungen standen am Ende deren jeweils zwei in der B- und C-Wertung gegenüber. Das sieht man auch nicht alle Tage. Ebensowenig allein sechs Mal 40 Punkte und mehr (!). Den Vogel schossen hier im übertragenen Sinne Achim Freier und Evelyn Hörhammer mit jeweils 48 Zählern ab. Dabei sorgte Evelyns Unterspielung dafür, dass sie mit einer neuen Stammvorgabe von 28,8 bei der bevorstehenden VM in Semlin in den "Genuss" des Zählspiels kommen wird und damit das Damenfeld, das um den Titel und die Plätze spielt, noch einmal erweitert.

Fast hätte dies auch bei Jeanette Promnitz geklappt, die mit 34 Zählern auf Platz drei in diesem Klassement landete aber einige pechöse Löcher verhinderten eine Verbesserung ihrer bestehenden Vorgabe von 30,5. Die paar Zehntel müssen dann halt im kommenden Jahr dran glauben.

Die B-Konkurrenz wartete, wie schon erwähnt mit zwei Unterspielungen auf. wobei sich Michael Kioschis mit 41 Punkten an die Spitze setzen konnte, gefolgt von Arno Winther mit deren immerhin 40. Somit weist sein Stammblatt wieder eine ordentliche 18,1 auf. Platz drei ging an Christian Bering, der mit 35 Nettos sicher im Puffer landete. In der schon lobend erwähnten A-Wertung belegte Robert Platz den selbigen dritten (37 Pkte.), hinter Torsten Hörhammer (dito). 

Franz-Daniel Mewes und Helge Grüß komplettierten dann das starke Ergebnis der A-Klässler mit jeweils 41 Zählern. Die beiden verbesserten sich damit jeweils auf die neue Vorgabe von 14,7 bzw. 14,6. Man bewegt sich also sozusagen im Gleichschritt in niedrigere Etagen. Mal sehen, was die VM hier noch für Überraschungen mit sich bringt.

Den Turniersieg schnappte sich Wilfried Kulike, der neben einer weiteren Unterspielung (38 Pkte.) 25 Bruttos ins Clubhaus brachte. Als jüngster "Sechziger" im illustren Feld der Veteranen ist in dieser Form bei der VM auf jeden Fall mit ihm zu rechnen. Mal schauen, ob die Formkurve anhält, spannend wird es auf jeden Fall.

Insofern hoffen wir auf eine tolle VM in Semlin, bei hoffentlich perfekten äußeren Bedingungen. Zumindest an "Loch 19" können dann alle eine gute Figur machen (wenn es denn schon auf der Runde nicht geklappt haben sollte). Bis dahin.

 

Westside

vor 3 Monate, 18 Stunden, 41 Minuten

Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm. In diesem Fall wohl eher eine Tasse Kaffee.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr waren wir auf dem Westside in Wilkendorf zu Besuch. Ein normaler Monatscup stand an.

Handschuh an und los ging es.

L

Unsere beiden Frühstarter. Pünktlich um 9 Uhr gingen die beiden auf die Runde.

An dieser Stelle nochmal eine große Entschuldigung an Cornelia, die sich nicht in der Startliste wiederfand. Die beiden letzten Turniere hatten mit Monatscup und Monatsteller ja ähnliche Namen, da kann einem schon mal eine Anmeldung durchrutschen.

Wie üblich gab es unterwegs das eine oder andere Handicap zu bewältigen.

 

Fahne ist umzingelt, fällt aber noch nicht.

Der Platz präsentierte sich wie momentan allgemein üblich. Relativ trockene Fairways die einem gut getroffenen Drive noch ordentlich Länge mitgaben. Die Grüns waren aber in einem guten Zustand.

 

Erfrischung gefällig?!?

Und das nennt man dann wohl Erleichterung in Anspruch genommen.

 

Und ich sagte noch, geht noch nicht.......

.....aber Franz und Helge hatten wohl Besseres vor. So durfte sich ein Anderer über den Gutschein freuen.

Ohne sich in den Puffer gespielt zu haben ging diesmal nichts in den Preisen. Von 29 Teilnehmern konnten sich 12 in den Puffer spielen und es gab 4 Unterspielungen.

In der C Klasse waren das Frank Kühn mit 37 Netto und mit einem Punkt mehr Lars Richter, der demzufolge auch die Klasse gewann.

Die B Klasse gewann Frank Bär mit seiner Unterspielung und durfte sich freuen sein HcP unter 20 bekommen zu haben.

Die A Klasse gewann aufgrund des Doppelpreisausschlusses Eddi „the doctor“ Hülsmann.

Und ich durfte mich über den Brutto Sieg samt Unterspielung freuen.

 

Der AC 5 ist schon gespielt, jetzt heißt es nochmal durchatmen und ab auf den Trainingsplatz, in 2 Wochen stehen die Clubmeisterschaften in Semlin an.

GFA-Cup IV in Mahlow

vor 3 Monate, 2 Wochen, 5 Stunden, 28 Minuten

Gegen diesen "Boden", hatte nicht wirklich jemand ein Rezept:

Trotz nur "kühlen" 28°C im Gegensatz zu den Vortagen (32-36°C), präsentierten sich die Fairways und die Grüns wie

bei einem bekannten PGA-Turnier in "Augusta", als "knallharte" Herausforderung!

Bälle versprangen orientierungslos beim Aufkommen auf dem Fairway, rollten noch unzählige Meter weiter und die Fahne

anzuvisieren, war so gut wie unmöglich. Es war wie auf einer "Glasplatte"!

Beim Einspielen (Chippen, Pitchen, Putten), merkte man diese Kuriosität nicht, denn sowohl das Puttinggrün als auch

das Chipping- und Pitchinggrün waren satt gewässert.

Pünktlich um 9:00 Uhr, ging der erste Flight auf Tour.

Man konnte schon aus der Ferne erkennen, dass eine "gewisse Trockenheit" auf dem Fairway an der Bahn 1 herrschte:

Diesem Umstand zufolge, fand sich nach dem Abschlag auf der Bahn 17, auch ein kpl. Flight an "einem Ort" wieder. Schaut selbst!

Erst eins ...

... dann zwei ...

... und dann noch drei ...

... und alle waren im Bunker dabei!

Ups, wo kommt denn dieser Ball auf der Bahn 12 her?

Ich denke, "Petra" weiß es und nach einem erfolgreichen Pitch, befand sich der Ball auch dort, wo er eigentlich hin gehört:

Nachdem dann soweit alle Flights ihre Runde beendet hatten, traf man sich auf ein "kühles Blondes" auf der Terrasse wieder und

plauderte über den "Betonboden".

Allen Spielern ein "Chapeau" an dieser Stelle für die Teilnahme bei diesen hitzigen Temperaturen und besonders sei hervorgehoben,

daß "Kirsten" bei (leider) einigen ihrer wenigen Turniereinsätzen so toll durchhielt, denn sie wurde gleich zwei Mal von aggressiven

Wespen maltretiert und gestochen!

Trotz der widrigen Bodenverhältnisse, wurden einige gute Ergebnisse und Unterspielungen ins Clubhaus gebracht:

In der Nettoklasse C (HCP 27,4 - 54) konnten sich gleich drei Spieler verbessern und so landete "Michael Hewel" mit

37 Nettopunkten und einem neuen Handicap von 29,3 auf Platz 3, "Lars Richter" mit 38 Nettopunkten und einem neuen

Handicap von 27,8 auf Platz 2 und letztendlich "Thomas Rosenmüller" mit 39 Nettopunkten und einem neuen Handicap

von 51,0 auf Platz 1!

Noch besser machten es die B-Klässler (HCP 20,1 - 27,3). Hier gabe es vier Unterspielungen, wobei ich nur zwei herrausragende

Leistungen nennen möchte: Auf Platz 2 mit 40 Nettopunkten und einem neuen HCP von 25,0 landete "Bernd Scholz" und auf

Platz 1 mit 41 Nettopunkten und einem neuen HCP von 23,0 unser Bayer "Helmut Will"!

In der A-Klasse hielt man sich bedeckt und merkte, daß dort "Golf wohl doch zwischen den Ohren" gespielt wird: Nur eine Unterspielung

und diese durfte "Peter Lehmann" auf Platz 1 mit 38 Nettopunkten und einem neuen HCP von 19,2 einheimsen!

Allen Gewinnern und Unterspielern mein Glückwunsch und weiter so!

Die restlichen Ergebnisse könnt ihr, wie immer, unter dem entsprechenden Turnier finden.

Ein "Danke" geht auch wieder Mal an die Betreiber des GC Mahlow "Agnes und Sven", die nicht selbstverständlich den kpl. Platz

von 8:30 Uhr bis 14:00 Uhr für uns "Albatrosse" gesperrt hatten!

ABER: Der größte DANK gilt dem Sponsor dieser tollen Serie in diesem Jahr (GFA-Cup I bis IV), dem Golfhaus

"Golf for All" in "15827 Blankenfelde-Mahlow, An der Dahlewitzer Heide 8", vertreten durch "Christian Kumbier"

welcher bei jedem Turnier ausreichend Gutscheine für sein Geschäft zur Verfügung stellte! DANKE, Christian!

Bis bald in "Semlin",

 

Tommi

GOLF FOR ALL Cup III in Groß Kienitz

vor 4 Monate, 4 Tage, 16 Stunden, 41 Minuten

Der GFA-Cup 3 lockte bei strahlendem Wetter 38 Albatrosse und einen Gast auf den Robert Baker Platz. Der Platz war trotz der langen Trockenheit in einem sehr guten Zustand. Das Gras auf den Grüns war allerdings sehr hoch, was dazu führte, dass diese sehr langsam waren. Unser Bruttosieger Dirk Schönberg fand allerdings auch schnelle Grüns! Und was soll ich sagen, wer gewinnt, hat wohl recht. Der Rest des Feldes, die Probleme mit den Grüns hatten, hörten seiner Bruttorede nur erstaunt zu. Glückwunsch Dirk.

Zunächst einmal herzlichen Dank dem Sponsor GOLF FOR ALL für die Ausstattung mit 12 Gutscheinen für die Netto- und Bruttoklassen. Christian Kumbier hat es sich nicht nehmen lassen bei der Siegerehrung dabei zu sein.

Und nun ein paar Anmerkungen zur Siegerehrung. Die Hitze hat mir doch scheinbar mehr zu schaffen gemacht, als ich dachte. Ich habe den Sieger der Nettoklasse C nicht in den Ergebnissen erfasst und somit auch nicht geehrt. Nach seinem zurückhaltendem Hinweis nach der Siegerehrung habe ich meinen Fehler korrigiert und hole an dieser Stelle ausdrücklich die Ehrung nach.

Sieger der Nettoklasse C, mit 38 Nettopunkten, wurde Bernd Scholz. Herzlichen Glückwunsch!

Die zweite Unterspielung gelang mit 39 Nettopunkten dem Matchplayfinalisten, „The Maschine“ Thomas Schrecker. Wer auch immer sein Gegner im Finale sein wird, es wird verdammt schwer.

In der Nettoklasse A konnte der Punktbeste, Franz-Daniel Mewes, nicht bis zur Siegerehrung warten. Das Geld blieb in der Familie und so holte sich Onkel Reiner den großen Gutschein ab.

Dirk Schönberg siegte mit 25 Brutto- und 34 Nettopunkten souverän.

Wie ihr wisst, trage ich gern farbenfrohe Golfbekleidung. Das Beispiel hat wohl Schule gemacht, denn weitere Albatrosse haben sich dem Trend angeschlossen. Klasse !

Na ja, nicht alle.

Im drittletzten Flight war am Samstag ein Damenteam am Start. Mit dem zusammengerechnet höchstem Handicap von 95,6 (Durchschnitt lag bei ca. 60), waren die Damen jederzeit in der Lage den vorausspielenden Herren zuzuschauen. Also Männer, Fairway treffen lohnt sich.

Apropos, auch die beste Vorbereitung auf das Ziel führt nicht immer zum Erfolg.

Der Wettergott meint es auch nächste Woche wieder gut mit den Albatrossen. Nehmt ausreichend Getränke mit auf die Runde, dann ist der Durst auf die ersten Getränke nach der Runde nicht ganz so arg.

Prost bis zum nächsten Turnier in Motzen.

 

Alle weiteren Ergebnisse findet ihr wie immer online!

Modry Las in Polen

vor 4 Monate, 1 Woche, 2 Tage, 15 Stunden, 1 Minute

Mittlerweile zum dritten Mal ging es ins polnische Hinterland zu einer fantastischen Golfwiese die seines gleichen im Berliner Umland sucht.

Fast keine Bahn hat etwas mit der anderen zu tun, einen Luxus den man bei Berlin nicht findet.

Selbst gut getroffene Fairwaytreffer sind nicht unbedingt einfach zu spielen auf den ondulierten Fairways. Und durch die lange Trockenheit bekam so manch ein Drive ungeahnte Längen.

Die Grüns waren in einem TOP Zustand aber für den Einen oder Anderen zu schnell.

So könnte man es kurz und knapp zusammenfassen.

Das "fast" fertige Clubhaus ! Es werden noch Wetten angenommen, ob der BER zuerst fertig ist oder doch das Clubhaus.

So wurde es nichts mit den versprochenen 6 Doppelzimmern mehr und 10 Teilnehmer mussten eine halbe Stunde entfernt im Hotel nächtigen. Als Entschuldigung gab es aber einen Shuttel Service!

Es gingen 4er Damen...

und Herren Flights auf die Runde. Das sind übrigens nicht die Daltons, wenn auch zum Verwechseln ähnlich.

Durch mehrere Absagen und diverse Nachrücker hatte der Organisator nach der 5. Startliste keine Lust mehr etwas zu ändern und so waren leider mittendrin auch 3er Flights.

Entschuldigung dafür.

Wenn man warten musste, konnte man auch mal die Rute auswerfen. Scheint was angebissen zu haben.

Es gab diverse Problemlagen zu bewältigen:

Aber auch gutes und genaues Golfspiel war zu bewundern.

Am Samstag nach getaner Arbeit fachsimpelte man wie gewohnt ein wenig über die Runde, bevor es daran ging den Grillplatz vorzubereiten, für ein festliches Mahl.

Nachdem alle satt waren und der Einsatz der hiesigen Ortsfeuerwehr, durch tatkräftiges Einschreiten von Frank Bär, verhindert werden konnte, ging es zum 100 m Nearest to the Pin.

Ob mit Getränk, mit oder ohne Schuhen, eigener oder auch fremder Schläger war egal. Letztendlich lag Curosch´s Ball am Nächsten am Stock und vor allem auch auf dem Grün.

Bei der spontanen Verlängerung, alle die das Grün getroffen haben, machen weiter bis keiner mehr übrig bleibt, reichte zum Schluss Carsten Gersdorf ein entspannter Schuss aufs Grün. Da die Konkurenz anscheinend keine Lust mehr hatte, andauernd aus 100 m den Ball wieder zurück zu holen wink

Nachdem alle Sieger vom Tag ihre verdienten Gutscheine in Empfang nehmen konnten, ging es zum gemütlichen Teil über.

An dieser Stelle seien nur die herausragenden Leistungen erwähnt, den Rest könnt ihr auf der Ergebnisliste nachschauen.

Longest Drive Bianka Kaik und es sei erwähnt, der Preis wurde für Herren und Damen gemeinsam ausgespielt !!!!! Ganz nebenbei erspielte Bianka 45 Netto Punkte, was dann auch für die C Klasse zum Sieg reichte.

Nearest to the Pin und auch B Gruppen Sieger war Peter Lehmann.

Die zweite und damit schon letzte Unterspielung gelang mir und damit der Sieg der A Klasse.

Und den Turniersieg holte sich nach langer Durststrecke, mit zum Teil doch sehr unterdurchschnittlichen Runden, Carsten Bönisch, der das erste mal Puffern konnte in 2018.

Glückwunsch den Siegern.

Wie fast zur Gewohnheit geworden in Modry Las, wurde noch abgestimmt ,ob am nächsten Tag vorgabewirsam oder Scramble gespielt wird.

Der Scramble gewann deutlich und nachdem dann auch der Letzte seinen Spielpartner gefunden hatte, stand die Startliste für Sonntag fest.

Quiz: Wer ist auf dem folgenden Bild ?

Am Morgen haben wir aus Rücksichtnahme vor verknitterten Gesichtern auf Aufnahmen verzichtet.

Wie schon die letzten Jahre, räumten irgendwelche Frühaufsteher das Chaos vom Vortag auf. Entschuldigung, die fleißigen Helfer sind mir leider namentlich nicht bekannt und als ich das erste mal rausblinzelte, war schon alles ordentlich.

Super, vielen Dank !

Frühstück mit Kaffee, Saft, Brötchen und reichlich Auswahl war auch vorhanden. Toll wie das immer funktioniert ! Jeder bringt was mit und bringt sich irgendwie ein.

Ein riiiiiiiiiiiiiiiesen Dankeschön an die Gruppe, so macht das Spaß.

Genug der Schleimerei, es wurde noch gegolft.

Mancheinem fiel das ein wenig schwer auf den ersten Löchern, was an dem eventuell grellen Licht, dem lauten Hämmern der "Waldarbeiter" oder ähnlichem gelegen haben kann.

Vorne weg fuhren Kaiks und Birte mit Gersi sogar im Card. Na hoffentlich gab es da keine Polizeikontrolle.

Von der Runde gibt es leider auch keine Fotos, hatte vergessen einen neuen Film einzulegen....

Beim Scramble hagelt es ja bekanntlich gute Ergebnnisse, auch hier nur die 3 Gewinner der Klassen:

Die zweite Netto Wertung wurde von Dietmar Genilke und Joe Dowling dominiert.

In der ersten setzten sich Helge Grüß und Jens Haller durch und den Turniersieg mit 2 über Par holten Thomas Schurwanz und Uwe Hofmann. Letzter durfte sich am 2. Tag auch noch über einen Nearest to the Pin Preis freuen, da die Wertung vergessen wurde abzuräumen!

Es war wieder toll, ich hoffe alle sind gut nach Hause gekommen und am Wochenende geht es in Kienitz mit dem Golf-for-all.de Cup schon wieder weiter.

Intersport Olympia Cup´18

vor 4 Monate, 2 Wochen, 3 Tage, 13 Stunden, 22 Minuten

Die Glücklichen Gewinner

Auch in diesem Jahr gilt unser Dank Herrn Dühring, der uns wieder mit einer umfangreichen Ausstattung von Gutscheinen aus dem Hause Intersport Olympia zu unserer Siegerehrung anläßlich unseres Turniers auf dem Arnold Palmer Platz in Bad Saarow versorgt hat.

Immerhin hatten zunächst mehr als 50 Albatrosse Ihre Teilnahme angemeldet, was zeigt, daß dieses Turnier einen hohen Stellenwert in unserem Wettspielkalender einnimmt. Bestes Wetter, blauer Himmel und ein ansprechend gut gepflegter Platz machten denn auch gute Laune, einen schönen Golftag zu geniessen.

Obwohl der Hinweis nochmals gegeben sein soll, daß die Etikette doch eingehalten werden sollte, was auch bedeutet, zwar zügig zu spielen, aber auch erst dann abzuschlagen, wenn der Flight davor mit dem eigenen Abschlag nicht mehr gefährdet werden kann.

Der Diskussion an Loch 19 zum Trotz, gab es aber auch versöhnende Gespräche und Spannung auf die bevorstehende Siegerehrung.

Davor konnten noch die ersten neuen T-Shirts verteilt und Bestellungen dafür aufgenommen werden. In die Liste kann man sich auch in Modry Las noch eintragen.

Auf eine Aufzählung der Ergebnisse sei hier angesichts von 15 Preisen und der veröffentlichen Ergebnisliste verzichtet.

Als Bruttosieger zeichnete sich einmal mehr Thomas Schurwanz mit 27 Bruttopunkten aus.

Die Tage des Albatros

vor 5 Monate, 1 Woche, 2 Tage, 9 Stunden, 27 Minuten

Man könnte meinen, das Dörfchen Wall hätte  eine neue "Nationalflagge" ...

... dabei wurde nur dezent auf das 25jährige Jubiläum der Albatrosse hingewiesen, welches in angemessener Form über die Bühne, sprich den wohlbekannten Golfplatz mit anschließendem Sturm auf das Buffet, gehen sollte. Als Novum stand der den meisten noch gänzlich unbekannte "Kranich-Course" als Austragungsort des abschließenden Jubiläums-Scrambles auf dem Programm. Aber der Reihe nach: Schon am Freitag waren die ersten "gelben Vögel" vor Ort, nicht nur um für die schmückende Beflaggung zu sorgen, sondern auch, um letzte Detailfragen bezüglich eines reibungslosen Ablaufs zu klären. Das hinderte natürlich nicht daran, es sich auf der Terrasse des Albatros-Hauptquarttiers gut gehen zu lassen.

Am nächsten Morgen zeigte "Golf in Wall" dann auch Flagge und begrüßte die nach und nach eintrudelnden Albatrosse.

An unseren alten "Wimpel" konnten sich natürlich nur noch wenige erinnern, kam er doch letztmalig im Zuge des ÖVP 2004 zum Einsatz. Wohlbehütet schlummerte er seinem ehrenvollen Einsatz zum 25. Jubiläum entgegen und veredelte auf diese Weise den Austragungsort für das anstehende Turnier. Der erste Ball, von Robert Bank ins Spiel gebracht, wurde selbstredend im Bilde festgehalten.

Während sich also die ersten beiden Zweier-Flights auf den Weg machten (die unvermeidlichen Absagen wegen beruflicher Einsätze oder gesundheitlicher Defizite hatten auch das Jubi-Turnier nicht verschont), feilte manch anderer noch an seiner Putt-Technik oder nutzte die Zeit für einen entspannten Smalltalk.

Die üblichen Verdächtigen folgten in gewohnten Dreier-Flights und nahmen bei mittlerweile bedenklich hohen Temperaturen den Spielbetrieb auf. Wohl denen, die einen schattenspendenden Schirm im Gepäck hatten oder auf ein E-cart zurückgreifen konnten.

Wenngleich manches Equipment schon bessere Tage erlebt haben dürfte. Naja, Hauptsache der Sonne entgehen, da ist die Ästhetik nun mal lediglich sekundär (höchstens).

Der Großteil des Tableaus ging allerdings auch ohne derartige Schutzmechanismen (zumindest annfänglich) gut gelaunt auf die Runde und so manch einer wünschte sich wohl den in Wall sonst üblichen Wind herbei, Der blieb allerdings überraschender Weise aus und so ruhte die letzte Hoffnung auf ausreichend mitgeführte Getränke oder gegebenenfalls ein feuchtes Handtuch.

Wer dann nach getaner "Arbeit" das rettende Ufer, respektive die rettende Bar erreichte, konnte sich über zwei kostenfreie Getränkerunden freuen, die den ermatteten zur Feier des Tages kredenzt wurden. Wahlweise konnte auch ein Stück Kuchen und ein Kaffee geordert werden, was allerdings seltener zu beobachten war. Der Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts stand mehrheitlich doch im Vordergrund.

Während also bereits hier und da neue Kraft für die Abendveranstaltung gesammelt wurde, galt es einerseits schon mal mit der Turnierauswertung zu beginnen ...

... und andererseits die letzten Meter zum Clubhaus zurückzulegen. 

Dem äußeren Anschein nach hatten aber alle die mehrstündige Hitzeschlacht weitgehend unbeschadet überstanden. Was sich bei dem Einen in einer schmeichelhaften sommerlichen Bräune niederschlug ...

... sorgte bei anderen für einen regenerativen Tiefschlaf.

Pünktlich zum Beginn des Buffets kehrten aber allenthalben die Lebensgeister zurück und ohne nennenswwerte Verletzungen stürmten die Anwesenden den bereit gestellten Nahrungsmitteln entgegen. Von verschiedenen Salaten über frisch aus der Riesenpfanne kredenzte Bratkartoffeln bis zu Fleischspießen und Fischhäppchen war für jeden etwas und vor allem reichhaltig vorhanden. Anders als vor fünf Jahren, wo das abendliche Essen zwar unter der Überschrift "all you can eat" stattfand, sich der verspätet eingetroffene Carsten Boenisch aber mit einer Bratwurst zweifelhafter Konsistenz und Färbung sowie dem Rest aus einer Orginalverpackung Krautsalat begnügen musste (naja, das war dann halt "alles was er essen konnte"), gab es dieses Mal diesbezüglich keinen Anlass zu klagen. Sogar ein Nachtisch in Form von Tiramisu wartete auf die noch nicht vollständig gesättigten Schleckermäuler. Wenn man bedenkt, dass seinerzeit auch 20,- € pro Person für das Essen berechnet worden war, kann das als absoluter Quantensprung bezeichnet werden. Nach dem ausgiebigen Tafeln ...

... sah man denn auch zwangsläufig in fröhliche Gesichter.

Noch fröhlicher waren natürlich die Gesichter der in den einzelnen Konkurrenzen erfolgreichen Albatrosse. Leider fehlt hier aussagekräftiges Bildmaterial, da das gleichzeitige Verlesen der Turnierergebnisse und das Ablichten desselben noch nicht reibungslos funktioniert. Solange die Dimension der Zeit für uns Normalsterbliche einen irreversiblen, geradlinigen Verlauf nimmt, wird dies wohl auch so bleiben. Nichts desto trotz sollen an dieser Stelle die Prämierten des Jubiläumsturniers wenigstens verbal geehrt werden. Wie immer die C-Klasse zunächst. Hier landete Karola Stein auf Platz drei mit 33 Punkten und musste der sichtlich überraschten Kerstin Rentner mit 36 Zählern den Vortritt überlassen.

Rang eins sicherte sich Utta Kioschis mit 39 Nettos und damit einer von insgesamt vier Unterspielungen des Tages. In der B-Konkurrenz setzte sich Thomas Schrecker an die Spitze (39 Pkte.), gefolgt von Dieter Bergmann (35 Pkte.) und Arno Winther (34 Pkte.). Im A-Klassement sicherte sich Michael Promnitz mit 34 Punkten Platz drei, hinter Torsten Hörhammer (35 Pkte.) und Erich Meyer (41 Pkte.). Das Gerangel um den Turniersieg sah drei Protagonisten relativ eng beieinander. Die Plätze zwei und drei belegten schlaggleich Thomas Schurwanz und Burkhard Weber, während sich mit einer grandiosen Runde Marko Nakic an die Spitze setzte. Gleichzeitig verbesserte er seine Stammvorgabe auf 15,0, mal sehen, wohin das am Ende der Saison noch führt. Allerdings wird die Luft jetzt langsam dünner, respektive die Anzahl der Vorgabeschläge. Allen Genannten an dieser Stelle noch einmal die herzlichsten Glückwünsche. Aber auch die Gewinner der Sonderwertung sollen nicht verschwiegen werden. So sicherte sich Neumitglied Kerstin Schleif die Nearest to the Pin-Wertung bei den Damen (4,57m), ihr männliches Pendant Carsten Boenisch lag rund 2m weiter entfernt. Beim Longest Drive fehlten entsprechende Maßangaben, hier lagen Evelin Hörhammer und Burkhard Weber vorn. Nach der Ehrung der Sieger und Platzierten wurde natürlich noch einmal der GSV Albatros in seiner Besonderheit innerhalb der Golfszene gebührend gefeiert und eine Grußadresse von Jürgen Bergmann-Syren verlesen, der noch einmal die Anfangszeit des Vereins ins Gedächtnis rief. Auch Flemming Maas, seines Zeichens Geschäftsführer in Wall, ließ es sich nicht nehmen, eine kleine Festrede zu Ehren des gelben Vogels zu halten. Letzter offizieller Teil von Tag eins war dann die Tombola, die mit etlichen gestifteten Preisen bestückt war. Das große Los, ein hochwertiges Standbag der Firma Callaway, wurde dann auf den Namen Marko Nakic gezogen. Wenn´s einmal läuft dann läuft´s eben. Leider habe ich vergessen, Marko nach den Lottozahlen der nächsten Ziehung zu fragen, wieder eine Chance verpasst. Bei verschiedenen Getränken und launigen Gesprächen ließen die in Wall Logierenden den Tag ausklingen. 

Am nächsten Morgen ging es dann mehr oder weniger frisch zum gemeinsamen Frühstück und dem anschließenden Scramble auf dem Kranich-Course.

Ab 11:00 Uhr ging es mit Kanonenstart bei ähnlichen Temperaturen über die neun Löcher. Insofern war auch hier der Sonnenschirm häufig gesehener Begleiter.

Die besten Punktesammler waren Sabine und Rüdiger Gerlach mit 23 Netto-Zählern, was ihnen Platz drei einbrachte. Mit derselben Punktzahl landete die Kombination  Curosch und Erich auf Rang zwei und ein Pünktchen mehr erspielten Sabine Rochow mit Thomas Schrecker, womit die beiden die Netto-Konkurrenz für sich entschieden.

Im Brutto hatten Sven und Carsten G, die Nase vorn und bewältigten den Platz mit zwei Schlägen unter Par. Auch hier gab es noch einmal Preise zu ergattern, wie schon im Hauptturnier Gutscheine für den Golfshop GFA nahe Kienitz und damit endete das Jubiläumswochenende in Wall. Soweit zu erkennen war, hatten alle ihren Spaß und nutzten die Gelegenheit, auch mal etwas umfangreicher miteinander zu plauschen. Jetzt kehrt wieder der Albatros-Alltag ein, mit den üblichen Trainingsterminen und dem nächsten Cup-Turnier. Bis dahin kann jeder noch ein wenig in Erinnerungen an ein gelungenes Jubiläum schwelgen.

 

 

 

Es hilft ja nix…

vor 5 Monate, 2 Wochen, 6 Tage, 7 Stunden, 30 Minuten

.. irgendwann muss man in die Tasten hauen, bevor die Erinnerung vollständig zu verblassen droht. Ich weiß ja nicht wie es anderen geschätzten Vereinsmitgliedern und -gliederinnen so ergeht aber meiner einer als geborener Mitteleuropäer schreckt bei derartigen Temperaturen vor jeglicher Anstrengung reflexartig zurück. Der bevorzugte Aufenthaltsraum liegt im Keller, wo nicht schon durch die bloße Existenz der Schweiß aus allen Poren rinnt. Aber sei`s drum, die Teilnehmer des zweiten Aktes im Albatros-Cup wollen sich eventuell mal im Bilde sehen und die Ferngebliebenen nachhaltig informiert werden. Nun denn: Bei den momentan herrschenden sommerlichen Bedingungen gingen 41 Meldungen ein, wobei nach zwei Absagen schließlich 39 Albatrosse den Westside in Wilkendorf in Angriff nahmen. Als erste Hürde war der lange Weg vom Clubhaus zum ersten Tee zu bewältigen ...  

... was mitunter schon derart viel Kraft kostete, dass. die Runde gar nicht beendet werden konnte. Da war man/frau mit elektrischer Unterstützung deutlich besser dran, wenngleich das Gefährt teilweise nur als zwischenzeitliches Ruhepolster genutzt wurde.

Nach den üblichen Ritualen auf der Range und dem Puttinggrün wurden also zügig die Scorekarten überprüft und anschließend dem jeweiligen Zähler ausgehändigt. 

Der Platz wartete mit seinen altbekannten Tücken auf und insbesondere das Finish mit zu überwindenden Steigungen an der 14 und 15 führte noch einmal zu entsprechendem Flüssigkeitsverlust. Wohl dem, der mit seinen Wasserreserven pfleglich umgegangen ist und hier noch einmal "nachtanken" konnte. Zur Entspannung bildet ja seit einiger Zeit die zum Par 5 mutierte 18 den Abschluss, sodass jeder noch einmal die Chance zum Punktesammeln bekam. Voraussetzung war natürlich ein ultimativer Putt und so kann nicht verwundern, dass die Puttlinie äußerst akribisch beäugt wurde.

Andere spazierten in gewohnter Selbstsicherheit den letzten Ballkontakten entgegen, schließlich lockte schon das Clubhaus mit diversen kühlen Getränken.

Für ein letztes, schmeichelhaftes Gruppenbild blieb aber immer noch Zeit, bevor man sich dann auf der Terrasse zur Auswertung der Ergebnisse zusammnenfand.

Wie bei den AC-Turnieren üblich, wurden keine Preise ausgelobt sondern die erspielten Punkte verkündet, die in die Cup-Wertung einfließen werden, um am Ende des Wettbewerbs die entsprechenden "Punktsieger" im Brutto und in den Netto-Klassen mit den Gutscheinen zu belohnen. Insofern ist bei den Cup-Turnieren auch schon Tradition, dass am Ende des Tages nur noch wenige Teilnehmer am Ort des Geschehens verweilen und stattdessen schon mehr oder weniger gut gelaunt die Heimfahrt angetreten haben. Die Ergebnisse lassen sich ja auch gemütlich zu Hause aus dem Ohrensessel heraus betrachten. Den Anwesenden wurden die besten Punktesammler in Echtzeit präsentiert, indem Marco Nakic die ausgeteillte Liste kurzerhand der staunenden Menge offenbarte. Der fehlerfreie Vortrag läßt schließen, dass sich hier jemand für höhere Aufgaben in der Zukunft vorbereitet. 

Da die Ergebnisse mittlerweile als bekannt vorausgesetzt werden können, sei an dieser Stelle auf eine Wiederholung verzichtet. Jetzt ist der Focus auf den am 03. Juni auszutragenden GFA-Cup II und natürlich das darauf folgende Jubiläumsturnier gerichtet. Letzteres mit anschließender "Sause", man darf gespannt sein.

 

Stan Eby - Wieder eine große Herausforderung

vor 5 Monate, 3 Wochen, 5 Tage, 6 Stunden, 54 Minuten

Strahlender Sonnenschein und ein Golfplatz in einem super Zustand lockten 43 Albatrosse nach Bad Saarow. Wie in jedem Jahr zeigte uns der recht einfach geratete Platz seine Zähne. Traditionell gehen hier selbst die Singelhandicaper schnell mit mehr als 40 Putts vom Platz.

Wer nach seiner Runde glaubte, nach 5-6 Streichern, das war mal wieder ein „gebrauchter“ Tag, sollte wissen, es ging noch viel schlimmer. Man konnte glauben, es war dieses Mal das Turnier der Malerinnung, so viele Streicher fanden sich auf den Scorekarten. Den Rekord schaffte ein üblicherweise sicherer Spieler mit dem Handicap 13 (keine Namen an dieser Stelle). 12 Streicher wurden von 4 Paars und einem Birdy garniert.

Der Teich und der Bunker am 18. Grün kosteten zum Abschluss der Runde einigen Spielerinnen und Spielern den letzten Tribut.

Da kann man sich nur noch niederlegen

Nach dem Angriff auf die Fahne war Jürgen noch ganz optimistisch.

Doch, dass sollte sich bei dieser Balllage schnell ändern.

Den Konnte man nur noch ausbuddeln.

Auch andere scheiterten an diesem Bunker. Mal war es die Bunkerkante,

Mal landete der Ball im Bunker hinter dem Grün

Von dort zeigte uns Willi, wie man mit dem Putter aus dem Bunker kommt

Den Spaß lassen sicher echte Albatrosse auch nicht von schlechten Ergebnissen rauben. Bauch einziehen und lächeln

Und ab ins Clubhaus zur Siegerehrung

Es gab natürlich auch gute Ergebnisse. So hat unser „Ersttäter“ Uwe Steingroß gleich die Handicapklasse C-mit 44 Nettopunkten gewonnen. Dicht gefolgt von Thomas Junge mit 41 und Susanne Richter mit 38 Nettopunkten. Bei Marko Nakic setzt sich die Erfolgstendenz fort. Er erzielte mit 38 Nettopunkten die vierte Unterspielung und gewann damit die Nettoklasse B.

Dass 23 Bruttopunkte Sven zum Tagessieg reichen sollten hat er selbst wohl am wenigsten erwartet.

Glückwunsch!

Alle Ergebnisse und Platzierungen sind auf der Internetseite abzurufen.

Sandy Lyle

vor 6 Monate, 4 Wochen, 12 Stunden, 49 Minuten

Es war angerichtet, bestes Wetter, das Rough nicht vorhanden und Grüns die noch nicht schön, aber deutlich schneller als letzte Woche in Wall waren.

Der Sandy Lyle in Wilkendorf zeigte sich als Magnet. 42 Albatrose meldeten ihren Start an, leider erkrankten zwei noch kurz vorher. Gute Besserung den beiden. 

Geht‘s jetzt los ?

Ja ging es. Pünktlich um 9 Uhr machte sich der erste Flight auf den Weg. 

Catwalk auf dem Grün

An Bahn 2 wartete bereits die erste Sonderwertung. Nearest to the Pin. Monika Saure und Dirk Dreißen setzten sich hier durch und konnten die Kugel am dichtesten an den Stock packen.

 

Spiegelei gefällig

 

Gelernt ist gelernt

An der 16 durfte man das große Hölzchen zücken und probieren die Murmel möglichst weit auf dem Fairway zu platzieren.

Hier setzte sich bei den Damen Finja Schüttler Janikulla durch und bei den Herren hatte Niels Walther den längsten.

Hut ab

 

Wann kommt denn jetzt der Bus

 

 Caddy im Streik

 

Seltenes Giraffentier auf dem 18ten Grün gesichtet.

Trotz bestem Wetter und dem niedergemähten Rough, zeigte der Platz wohl doch seine Zähne.

Lediglich zwei Unterspielungen standen am Ende auf dem Zettel.

Thomas Schrecker konnte mit 37 Netto Punkten die C Klasse gewinnen.

Den Vogel schoss aber Torsten Hörhammer ab mit 48 Nettos konnte er seine Stammvorgabe um mehr als vier Punkte nach unten Schrauben und darf sich jetzt über ein neues Hcp von 17,2 freuen.

Den Turniersieg holte sich Dirk Schönberg, der seine Unterspielung von Wall damit gleich mal bestätigte und sich in einer tollen früh Form befindet.

Das Foto der Prämierten lag zum Redaktionsschluss leider noch nicht vor wink

Noch eine Bitte.

Leider vergaßen zwei Albatrose ihre Gastronomie Rechnung zu bezahlen ! Bitte denkt immer an eure Rechnungen,Divots etc.wir sind überall nur Gast und ich denke auch überall gerne gesehen. Um so besser wir alle das machen, um so einfacher werden sicherlich in Zukunft die Verhandlungen mit den Plätzen sein.

Danke.