Masters 2015

vor 2 Jahre, 1 Monat, 3 Wochen, 4 Tage, 1 Stunde, 35 Minuten

zum Turnier

Der letzte Pokal für dieses Jahr stand auf dem Spiel !

Wie schon zur gewohnten Tradition geworden, durften sich die Meister aller Klassen, nebst Titelverteidiger und den Ranglisten besten dieser Saison, in Bad Saarow auf dem Nick Faldo messen.

Unser Herren Meister Burkhard musste leider absagen, aber alle anderen waren vertreten:

Senioren Meister Micha Promnitz, Damen Meisterin Jeannette Promnitz, Matchplay Sieger Edi Hülsmann und unser Vorjahressieger Carsten Bönisch.

Das Wetter hätte nicht besser sein können und der Ryders Cup Anwärter "Faldo" hatte auch einen tollen Zustand.

 

Die Flights hatten anscheinend Spaß unterwegs...

OK, manchmal auch weniger...

 

aber super raus bekommen, dafür das er ummantelt vom Baum war.

Die Grüns oft nicht leicht anzuspielen, entweder gab es nur schmale Gassen, oder wie unten zu sehen gar keine. Da müssen die Eisen schon fliegen.

Unsere Damen Meisterin Jeannette mit Ihren Herren.

Shake Hands.

Nach der Runde im Greenside.

 

 

Und wie ist es nun ausgegangen ?

Von den 15 Teilnehmern durften sich 12 über ein neues HcP freuen smile

Allerdings nur zwei so richtig, Michael Wallroth konnte als letzter Nachrücker sein HcP auf 23,6 verbessern und Micha Promnitz holte noch einen Netto mehr und darf sich nun wieder über eine 10,6 freuen.

Da es beim Masters ja aber nicht nur auf Netto oder Brutto ankommt, sondern das Ergebnis berechnet sich aus kompletten Netto Punkten + 1/3 der erspielten Brutto Punkte, musste man schon noch mal schauen, was unser Titelverteidiger macht ,der ja in letzter Zeit in einer bestechenden Form ist und immerhin mit 35 Netto Punkten gepuffert hat.

Letzendlich reichte es aber nicht ganz....

Die Platzierten:

1. Micha Promnitz  45,67 Punkte

2. Carsten Bönisch  43,34 Punkte

geteilter 3. Michael Wallroth und Willi Kulike mit 41 Punkten

 

Da is das Ding.

Ähm, Du Micha, der passt nicht in die Hosentasche...

Einen Herzlichen Glückwunsch an unseren diesjährigen Masters Sieger Michael Promnitz !

Nun stehen 3 unserer 5 Pokale im Hause der Promnitz Familie, Respekt !

Damit ist die Saison aber noch nicht ganz vorbei, es warten noch drei Vorgabewirksame Turniere im Oktober plus unser Scrambel.

ACHTUNG: Turniertausch

vor 2 Jahre, 2 Monate, 1 Tag, 21 Stunden, 41 Minuten

Hallo liebe Mitglieder,

aus organisatorischen Gründen haben wir uns dazu entschlossen, nochmals zwei Turniere zu tauschen.

Dies betrifft die Turniere "Martinsgans" in Wilkendorf und "Monatspreis" in Mahlow.

Der Monatspreis findet nun am 04.10.15 in Wilkendorf statt und die Martinsgans am 17.10.15 in Mahlow (beide sind bereits im Wettspielkalender und auf der Homepage aktualisiert)!

Unserem "Besorger" für die Viecher "Dietmar Genilke", wurde bei der Vorbestellung gesagt, dass es zu diesem Zeitpunkt (04.10.15) noch gar keine Gänse geben wird und es nur möglich wäre, Gutscheine für diese zu erwerben.

Das jedoch wollte der Vorstand nicht, da die Gutscheine dann nur in diesem einen Geschäft ein zu lösen wären und ihr dort hin hättet fahren müssen, um Euer Geflügel zu bekommen.

Dem Entsprechend nun die Entscheidung, beide Turniere zu tauschen.

Wir sehen darin auch Vorteile, denn zum alten Termin des Martinsgansturnier sind noch einige Mitglieder auf Reisen und der jetzige Austragungstermin und -ort ist vom Greenfee wesentlich günstiger (auch, wenn dem Einen oder Anderen dieser Platz nicht zusagt wink ).

Nun denn: Wir hoffen weiterhin auf rege Teilnahme an beiden Turnieren!

Bis dahin,

Euer Vorstand

Albatroscup´2015 nach dem AC 6

vor 2 Jahre, 2 Monate, 2 Tage, 19 Stunden, 26 Minuten

Hallo AC-Teilnehmer,

die Gesamtliste nach dem AC 6 ist jetzt online und diesmal als Newsbeitrag vor dem alles entscheidenen letzten AC 7.

Die jetzigen Anwärter auf unsere beliebten Gutscheine, sind von mir in der Brutto- und Nettoliste jeweils eingefärbt.

In der Bruttoklasse hat sich nicht viel getan (hier ist der Platz 5 noch unter den Gewinnern), allerdings gab es in den Nettoklassen viel "Bewegung":

Bedingt durch die Bruttowertung, würde in der Nettoklasse A derzeit sogar noch der sechste Platz in den Genuß eines Gewinnes kommen! wink

In den Nettoklassen B und C gab es durch die gestrigen Ergebnisse und den daraus resultierenden Nettopunkten, auch einige Verschiebungen.

Also: Es bleibt bis zum Schluß spannend und der AC 7 (am 10.10.15 in Prenden auf dem Prenden Pines Platz) sollte von allen Teilnehmern noch mal wahrgenommen werden.

Bis dann,

Euer Tommi

Überwältigende Teilnahme am Texas-Scrambel in Großkienitz.

vor 2 Jahre, 2 Monate, 5 Tage, 14 Stunden, 12 Minuten

zum Turnier

Nachdem Ort und Zeit des von BestFewo und Brillen.de gesponserten International Open Turniers auf den Robert Baker Platz mit Startzeit ab 12:00 Uhr abgeändert wurden, blieb die Anmeldeflut nicht aus. Wegen der Zusammenstellung auf 4rer flights konnten die letzten Anmeldungen leider auch nicht mehr voll berücksichtigt werden.

Erfreulicherweise konnten wir dieses mal unter den gemeldeten 44 Teilnehmern auch 3 Jugendliche sowie 10 Damen begrüßen.

Das hatte die Sponsoren dazu veranlasst, speziell für diesen Teilnahmerkreis auch Sonderpreise zu verleihen. Näheres hierzu noch später.

(Einige Bilder sind aus technischen Problemen leider etwas unscharf, was wir hiermit entschuldigen; sollten aber wegen der Vollständigkeit nicht fehlen.)

Zunächst hatte sich Carsten Gersdorf von BestFewo noch einige Besonderheiten einfallen lassen.

Ausgezeichnet werden sollte neben den Brutto und Nettosiegern sowie dem Longest Drive auch noch das Team, das auf allen Paar 3 Löchern zum Schluß die meisten Bälle auf den Grüns verzeichnen konnte.

Zudem mussten zum Ende von jedem Spieler mindestens 3 Abschläge verzeichnet sein, von dem aus anschließend von allen weitergespielt wurde.

Eingestimmt und gestärkt hatten sich bereits einige Frühaufsteher beim angekündigten gemeinsamen Frühstück.

Selbstverständlich wurde auch auf die übliche Vorbereitung nicht verzichtet.

Und so traten dann die ersten 4rer flights bei bestem Albatros Wetter an.

Allerdings hatte man nicht immer mit den erhöhten Temperaturen und dem schwülen Wetter gerechnet, so daß manch eine Pause eingelegt wurde.

und absolute Konzentration

vor dem Longest Drive angesagt war.

Leider konnte Carsten Bönisch seinen Drive wie an Loch 8 von ca. 300 m nicht auf diesen Abschlag übertragen.

Und so fand man sich zur ersten Erfrischung zunächst an der Hütte nach Loch 18 ein.

bevor dann mit Spannung die Preisverleihung am Clubhaus vorgenommen wurde.

Dazu nochmals unseren herzlichen Dank an die Sponsoren, die einen umfangreichen Fundus an Preisen an 20 Sieger, 3 Jugendliche und 10 Damen verteilt haben.

Hier zunächst nochmals die Jugendlichen

Lara Hankel, Richard Gersdorf und Adrian Kaik (inzwischen auch offizielles und jüngstes Albatros-Mitglied mit 10 Jahren und bereits einem hcp. von 36)

und die Damen

sowie die Sieger im Longest Drive

die Sieger mit den meisten Treffern auf den Grüns

Die Netto Sieger

Sowie die Brutto Sieger mit 39 Brutto Punkten oder 3 unter Paar

Auf ein neues am Sonntag zum AC 6 in Wall.

Seeman Immobilien Cup

vor 2 Jahre, 2 Monate, 2 Wochen, 3 Tage, 8 Stunden, 1 Minute

zum Turnier

Am 5. September fand der 2. Seemann Immobilen Cup auf dem „Hunter’s Nine“ Platz in Prenden statt. Der nahende Herbst kündigte sich unverhohlen mit Regen, Wind und ab und an auch Sonnenschein an.

Großzügig von Bodo Seemann mit Preisen ausgestattet, begaben sich 30 Albatrosse auf die Jagd nach Netto- und Bruttopunkten sowie den ausgeschriebenen Sonderwertungen. Regelmäßiges An- und Ausziehen der Regenkleidung war der ständige Begleiter des Tages. Die letzten Flights hat es dann noch richtig heftig erwischt. Sie mussten die letzten Löcher bei strömenden Regen und starkem Wind absolvieren. Unser Vorzeigevereinsmeister lässt sich in diesem Jahr aber von nichts aus der Ruhe bringen. Auch unter diesen Bedingungen ließ sich Burghard den Turniersieg nicht nehmen. Mit ihm zusammen spielte Adrian Kaik. Er ließ sich durch die Wetterkapriolen nicht irritieren und kam bei seinem 2. Turnier gleich wieder in die Preise.

Das Internet hat aber auch für solche Bedingungen Ratschläge für uns alle bereit


Gut golfen bei Regen

Das A und O für ein gutes Golfspiel trotz Regen ist, dass die Schlägergriffe einigermaßen trocken gehalten werden. Dazu benötigt man 1. entweder eine gute Bag-Regenhaube oder ein sehr gutes regenundurchlässiges Bag und 2. Handtücher. Wichtig ist es dann, die Schläger beim Ein- und Auspacken vor dem Regen zu schützen. Am besten, indem sich direkt über dem Bag ein Schirm befindet. In diesen Schirm kann man dann auch zwei seiner Handtücher hängen (weitere Handtücher sollten als Reserve im Bag verstaut sein). Eines davon ist für die Säuberung der Schläger und des Balles, das andere für das Trockenhalten der Hände und Griffe. Die Handtücher sollten ausreichend groß sein und gewechselt werden, sobald sie zu feucht geworden sind. Als Anhaltspunkt sollte man bei strömendem Regen mindestens 4 Handtücher zum Trocknen dabei haben.

Jetzt wissen wir also Bescheid und sind vorbereitet für die nächsten Turniere. Nachdem es alle Spielerinnen (Kerstin Rentner war als einzige Dame am Start) und Spieler nass aber unversehrt ins Clubhaus geschafft hatten, konnten Sieger, Platzierte, Treffsichere, Haudraufs und sogar „Schlusslichter“ ihren verdienten Preis in Empfang nehmen.

Vor der Siegerehrung wurde Achim Knopf für seinen dritten Platz bei der VM geehrt.

Doch nun zum Turnier:

Schon am dritten Loch wurde die Zielgenauigkeit auf die Probe gestellt. Im vorletzten Flight angetreten, reichten Burghard 7,50 Meter um den Preis für „Nearest to The Pin“ zu gewinnen.

Auf der Bahn 6 wurde diesmal in drei Klassen der „Longest drive“ ausgespielt. Thomas Schurwanz, im dritten Flight unterwegs, hatte seinen Drive super getroffen und darüber glatt vergessen, dass er schon zu den alten Herren gehört. Selbstbewusst hat er sich das Schild für die Herren (unter 50) gegriffen und auf dem Fairway platziert. Die Distanz wurde nicht mehr übertroffen.

Bei den Senioren trugen sich nur Spieler mit dem Namen Michael auf der Liste ein. Michael Wallroth und Michael Kioschis wurden letztlich vom „ewigen“ Michael Promnitz in den Schatten gestellt. Tja und da war noch der Preis für die beste Dame. Die Fairways sind, wie so häufig im Golf, immer an der falschen Stelle.

Das angekündigte Black Hole war die Bahn Nummer 4. Hier sollte derjenige gewinnen, der die meisten Nettopunkte in zwei Runden erzielt hat. Bodo Tümmler, Thomas Schurwanz und Carsten Boenisch erzielten jeweils 6 Nettopunkte. Da es der niedrigste Handycaper am schwersten hat Nettopunkte zu erzielen, ging der Preis an Carsten.

Ronny Klonnek, frischer Besitzer der Platzerlaubnis, holte sich bei seinem ersten Turnier den Sonderpreis für die wenigsten Bruttopunkte. Michel Hewel durfte, als Spieler mit den wenigsten Nettopunkten, die rote Laterne mit nach Hause nehmen.

In der Nettoklasse C wurden mit 40 Nettopunkten von Egbert Hanke und 39 Nettopunkten von Maik Ortmann die besten Ergebnisse erzielt. Adrian landete auf dem dritten Platz.

  

Die Preise in der Nettoklasse B gingen bei jeweils 32 Nettopunkten an Arno Winther, Dietmar Genilke und Georg Wienert.

Nachdem mir schon bei der VM ein ordentlicher Sprung nach unten gelungen war, konnte ich mit 39 Nettopunkten die Klasse A gewinnen und mich jetzt über das Hcp 16,0 freuen. Auf Platz 2 landete Willi Kulike mit 36 Punkten vor Thomas Schurwanz mit 35 Zähler.

Carsten Boenisch belegte vor dem Schlaggleichen Christian Kaik den zweiten Bruttoplatz. Völlig unvorbereitet musste Burghard mal wieder eine Siegerrede halten.

Ich schließe mich seinen Worten an und bedanke mich ganz herzlich bei Bodo Seemann, der die vielen schönen Preise für dieses Turnier zur Verfügung gestellt hat. Ich freue mich jetzt schon auf den Seemann Immobilien Cup 2016.

Wir sehen uns im Oktober, bis dahin trainiere ich auf Malle. Euer Dietmar

Aus, aus, aus, das Spiel ist aus ...

vor 2 Jahre, 2 Monate, 3 Wochen, 11 Stunden, 53 Minuten

... und so sehen die Meisterin und Meister sowie die Platzierten der 22. Vereinsmeisterschaften des GSV Albatros aus:

Aber bevor dieses schmeichelhafte Bild geschossen werden konnte, galt es an zwei Tagen die Anlage in Semlin ohne allzugroße mentale Aussetzer zu umrunden. Zu frühmorgendlicher Stunde ging es mit der bewährten Kombination A/B los, noch bevor sich die hochsommerlichen Temperaturen in voller Pracht entfalten konnten. Nach absolvierter Bahn eins waren schon erste Anzeichen der Grundstimmung erkennbar und reichten von verhalten optimistisch bis zurückhaltend skeptisch.

Schon das erste Grün wies den "Königsweg" zu einem guten Score: Wer angesichts der vorhandenen "Lochplatte" nebst Besandung in zweifelhafter Kornstärke die Nerven behielt, konnte hier den einen oder anderen Schlag einsparen. Tatsächlich gelang dies auch hier und dort denn an Tag eins konnten immerhin neun Unterspielungen vermeldet werden. Selbstredend wirkte sich dies auch auf die zwischenzeitlichen Platzierungen aus. Bei den Herren setzte sich Titelverteidiger Burkhard Weber mit 74 Schlägen an die Spitze, was sich mit 40 Nettopunkten niederschlug und ihm eine neue Stammvorgabe von -4,6 bescherte. Dem wollte Carsten Boenisch nicht nachstehen, seine 80er Runde bedeutete den zwischenzeitlichen zweiten Rang und zudem mit 38 Nettozählern ebenfalls eine Verbesserung der Vogabe auf -8,1.

Auf den Rängen drei und vier folgten Dirk Schönberg und Christian Kaik (80 bzw. 82 Schläge). Insofern war zu erwarten, dass es am Folgetag bei konsistenter Spielkultur der Protagonisten wohl eher um die Frage gehen sollte, wer sich hinter Burkhard als Vizemeister einsortieren kann.

Hinter dem "Kleeblatt" an der Spitze des Tableaus reihten sich in demütigem Abstand die Senioren ein. Auch hier ein ähnliches Bild, der Titelveteidiger Michael Promnitz führte das Feld mit einer glänzenden 84er Runde an, gefolgt von Dietmar Stein und Achim Knopf (86 bzw. 87 Ballkontakte). Für alle drei bedeutete dies auch jeweils ein nagelneues Handicap. Michael verbesserte sich um zwei Zehntel auf -11,0 und Dietmar sowie Achim schraubten ihre Vorgabe so richtig in die unteren Etagen (von -19,5 auf -16,8 bzw. von -16,1 auf nunmehr -14,9). Hinter diesem Triumvirat lagen Gerald Senftleben (89 Schläge) sowie Curosch Chams-Mourkani und Lothar Klein (beide mit einer 90er Runde) in noch nicht völlig aussichtsloser Lauerstellung.

Bei den Mädels war das Bild überschaubarer. Durch anderweitige soziale Verpflichtungen oder sonstige gesundheitliche Defizite verhindert, war die eine oder andere Dame der diesjährigen VM fern geblieben. So nahmen Titelverteidigerin Rita Sielski, Jeanette Promnitz und Conni Eckert als Dreigestirn den Kampf um den Pokal in Angriff. Wie im letzten Jahr galt es, möglichst viele Punkte in der Netto- plus Bruttowertung zu sammeln.

Nach absolvierten 18 Spielbahnen hatte sich Jeanette schon etwas abgesetzt aber diese Spielform bietet immerhin die Möglichkeit, verlorenen Boden mit solidem Spiel wieder wett zu machen. Ein gänzlich missratenes Loch schlägt maximal mit dem Verlust von drei Punkten zu Buche. Im Zählspiel kann ein Aussetzer schon mal den ansonsten gelungenen Score um eine zweistellige Schlagzahl erhöhen.

So sah also die Lage bei dem Gerangel um die zu vergebenden Titel aus. Gleichzeitig ging es aber auch um eine gute Zwischenbilanz bei den ausgespielten Nettowertungen. Hier glänzten mit jeweils 41 Punkten Noel Cleary, Udo Schaub und Bodo Seemann. Letzterer kam mit seiner Unterspielung auf eine neue Vorgabe von -22,3 und damit seinem Saisonziel (unter -20,0) einen beträchtlichen Schritt näher.

Auch Frank Bär konnte mit 39 Nettozählern glänzen und damit den Reigen der neun Handicap-Verbesserungen des ersten Tages abschließen. Nun  hieß es Kräfte sammeln, um am nächsten Tag das erarbeitete zu sichern und den Lohn der Mühe auch einzuheimsen. Bevor allerdings alle das im Preis includierte "Tellergericht" genießen konnten, galt es, den Turniertag geordnet abzuschließen und den zweiten Tag vorzubereiten. Das bedeutete: Ergebnisliste ausdrucken, Startliste festlegen, Score-Karten anfertigen. Hier war die Wettkampfleitung gefragt und mit Feuereifer ging es ans Werk. Zunächst hieß es die Kommunikation zwischen dem reaktivierten Vereinsdrucker und dem Notebook herzustellen. Trotz fachmännischer Hilfe und zusätzlich unter Ausschöpfung sämtlicher erlaubten und unerlaubten Mittel scheiterte dieses Projekt.


So kam der in weiser Voraussicht mitgeschleppte Drucker unseres Vizepräsidenten zum Einsatz und alles sah eigendlich nach einem frühen Feierabend der Offiziellen aus. Eigentlich. Aber nach Durchsicht der Score-Karten stellte sich heraus, dass diese die schon gespielte Kombination A/B aufwiesen und nicht die für den zweiten Tag geplante Variante B/C. Also alles auf Anfang, Kartenrohlinge waren in ausreichender Menge vorhanden, es konnte losgehen. Rohlinge da, Tinte nicht. Also musste diese Aufgabe zu den freundlichen Mitarbeitern am Counter ausgelagert werden. Nach diversem Rumfummeln, nicht druckreifen Flüchen und einige alkoholische Getränke später hielt man dann die ordnungsgemäßen Scorekarten in den verschwitzten Händen.

Am nächsten Morgen ging es also auf dem B-Course in umgekehrter Reihenfolge los. Nun aber nicht nach Stammvorgabe sondern nach der am Vortag "erarbeiteten" Schlagzahl. Frei nach dem Motto: Je höher desto früher. So sah sich mancher dann doch zu einer zeitigeren Stunde am ersten Tee als die individuelle Planung vorgesehen hatte.

Dessen ungeachtet konnte die vorhandene sonnige Stimmung mit der Großwetterlage durchaus konkurrieren und somit stand einer entspannten Runde, dann auch über den nicht so häufig auf dem Plan stehenden C-Course, nichts mehr im Wege.

Nun galt es also, die guten Ergebnisse des ersten Tages mindestens zu bestätigen besser allerdings noch auszubauen oder verlorenes Terrain zurückzuerobern. Hier zeigte sich, dass eben doch nicht alle Blütenträume reiften. Zunächst musste Rita nach absolvierten neun Löcher den Spielbetrieb einstellen. Gesundheitliche Probleme lassen sich nicht so ohne weiteres überlisten und wenn Kraft und Konzentration nachlassen, ist ein geordnetes Spiel  nur schwer umzusetzen. Von dieser Stelle gut Besserung und auf ein Neues im nächsten Jahr.

Allerdings wäre es auch sonst ein harte Nuss gewesen, Jeanette von der Spitzenposition zu verdrängen. An beiden Tagen zeigte sie solides Golf und ließ keinerlei Schwächen erkennen. Insofern ist ihr der Titel der Damenmeisterin neidlos zu gönnen. Auf Platz zwei landete Conni Eckert, die sich zudem den Preis für den "longest drive" sichern konnte. Die nächstfolgende Entscheidung betraf die Senioren. Michael ließ nichts anbrennen und fügte der 84er Runde von Tag eins eine 86 an. Das war dann von den MItstreitern nicht zu toppen und so war der alte auch gleich wieder der neue Meister. Dietmar stand ob seiner vorangegangenen Leistungsexplosion offenbar noch unter Schock und rutschte aus den Preisgeldern. Allerdings konnte er sich mit der Entgegennahme des beliebten Baslers trösten. Vielleicht sollte man auch hier Namen auf der Trophäe verewigen damit man mal schauen kann, wem so alles diese "Ehre" zuteil wurde.


Achim Knopf verteidigte hingegen seinen dritten Rang, wenngleich ihn die zusammengedaddelten 93 Schläge am Finaltag wohl nicht in Verzückung versetzt haben dürften. Meine Wenigkeit hatte da mehr Glück und die 87 Ballkontakte reichten für den Sprung auf das Treppchen. So war auch eine ärgerliche 7 (!!!) an der 16 (einem Paar drei !!!), nebst beschaulichem "Waldspaziergang" schnell wieder vergessen. Selbst ein Birdie hätte hier nicht genügt, um Michael von der Spitzenposition zu verdrängen.

Bei den Herren blieb Burkhard erneut unter 80 Schlägen und sicherte sich damit abermals die Meisterkrone. Müßig zu erwähnen, dass er seine Fähigkeit, den kleinen weißen Ball furchtbar weit und präzise schlagen zu können, durch den Gewinn beider Sonderwertungen untermauerte. Auf Platz zwei behauptete sich Carsten, der seinen Abstand von zwei Schlägen auf Christian absichern konnte. Weniger gut lief es bei Dirk. Nach aussichtsreicher Position am Vortag ließ sich der Ball offenbar nicht widerstanslos im Loch versenken und so machten fünf Doppel- und ein Triplebogey alle Hoffnungen zunichte.

Aber als Trostpflaster blieb ja noch die Netto-Wertung und insofern waren die guten Runden des Starttages nicht ganz vergebens. Wie unschwer zu erkennen ist, konnte sich Dirk doch noch auf dem Siegerfoto verewigen lassen, indem er in der Nettowertung der Klasse A den ersten Platz belegte. Ihm folgten Eddy Hülsmann (der im Rahmen der VM auch als diesjähriger Matchplay-Sieger geehrt wurde) und Curosch Chams-Mourkani. Auch Dietmar hielt sich mit Rang zwei in Netto-B schadlos (neben dem schon erwähnten "Ehrenpreis" für ausufernde Schlagdifferenzen zwischen den beiden Runden). Noch besser machte es der vor ihm platzierte Noel mit den o.g. 44 Punkten am ersten Tag, denen 35 an Tag zwei folgten. Dritter wurde Franz-Daniel Mewes, der das familieninterne Duell damit für sich entschied. Last but not least sind auch die Ergebnisse der C-Wertung zu nennen, schon alleine deshalb weil der diesbezügliche Sieger Udo Schaub als einziger Teilnehmer des gestarteten Feldes an beiden Tagen eine Unterspielung auf den Rasen zimmern konnte. Hinter ihm reihten sich Christian Bering und Bernhard Koch -Zickwolf ein, der seinen unerwarteten Preisgewinn mit einem isotonischen Getränk feierte.

Bevor aber das Siegerfoto nebst künstlichem Rindvieh entstehen konnte, hatten alle noch Zugriff auf das bereit gestellte Nudelbüfett, um die entleerten Glykogen-Speicher aufzufüllen und mit vollen Bäuchen den Heimweg anzutreten.

Als letzter Saisonhöhepunkt wird noch das Masters am 27.09. in Bad Saarow auf dem Nick-Faldo-Course ausgetragen und mit der Meisterin und den Meistern stehen neben Titelverteidiger und Matchplaysieger die ersten Teilnehmer fest. Für das "Fußvolk" geht es in den nächsten beiden Turnieren noch darum, möglichst viele Punkte für die entsprechende Rangliste zu sammeln, um auch einmal die Aussicht aus einem der drolligen Topfbunker zu genießen.