Watt denn?? Gutscheine beim AC???

vor 11 Monate, 3 Wochen, 5 Tage, 26 Minuten

Keine Panik, waren doch nur nachgereicht (siehe Bericht von den VM)!

Aber verdient hätte Franz-Daniel durchaus eine entsprechende Belobigung, gehörte er doch zu dem illustren Kreis von 10 Albatrossen, die sich in Wall unterspielen konnten, aber dazu später mehr.

Zunächst ging es ab 9:30 Uhr auf die Runde und die spätsommerliche Sonne warf lange Schatten auf die noch feuchte Wiese.

Die für einigen "Waller" missverständliche Zeitangabe hinsichtlich der Sperrung des ersten Tees führte dann allerdings dazu, dass noch kurz vor dem Turnierstart einige Flights auf das Fairway stolperten. So wandelte sich die unverkennbar gute Laune am Abschlag ...

... alsbald in unterschwelliges Grummeln und die ausgebremsten Albatrosse mutierten unversehens zu Stehgeigern. Zwischendurch hätte man durchaus den Grill aufbauen können. Leider hatte keiner an ausreichend Grillkohle gedacht. Aber, in allem Negativen steckt bekanntlich auch immer etwas Positives denn so blieb das Feld, trotz der zwei (sonst wohl deutlicher) vorauseilenden Zweierflights, weitestgehend in Sichtweite zusammen und es kam auf der Runde zu launigen Begegnungen und mitunter auch dem (unfreiwilligen) Besuch des Nachbarfairways.

Aber solange der Abstand vom Tee zum Grün nicht größer wird ist ja bekanntlich noch alles drin. Zumindest die Vermeidung eines Striches. Das gelang natürlich nicht allen gelben Vögeln, allerdings (wie oben schon angekündigt) hat sich dem gegenüber gut ein Drittel der teilnehmenden Albatrosse zum Teil bravourös unterspielt. Brechen wir an dieser Stelle mal mit liebgewordenen Traditionen und fangen nicht wie sonst üblich mit dem C-Klassement an sondern gleich mit dem Turniersieger: Thomas Schurwanz in beeindruckender Spätform setzte sich mit 29 Bruttopunkten an die Spitze und ließ so nebenbei (mit 38 Nettozählern) seine Stammvorgabe auf -8,7 schrumpfen. 

In der A-Klasse war Sebastian Schalow nicht zu stoppen und schaufelte wertvolle 40 Netto-Punkte auf sein AC-Konto. Damit konnte er seinen ersten Platz in dieser Wertung deutlich untermauern und wird wohl von dieser Position nicht mehr zu verdrängen sein. Dass so nebenbei eine neue Stammvorgabe (jetzt von -14,4) in die Annalen einzutragen ist, versteht sich ja von selbst.

Gute Laune war auch bei Franz-Daniel Trumpf und nicht nur wegen des abgegriffenen Gutscheins. Wie schon angekündigt sorgte auch er für eine Unterspielung und steht nunmehr bei -17,0. Größere taktische Disziplin an Loch 18 hätte das Ergenbis noch optimieren können. Im Übermut der schon erreichten 38 Zähler schien wohl der Schlag durch die Bäume und über das Gewässer lächerlich einfach. Schließlich war von der Schlagposition aus mindestens ein Zehntel der Fahne zu sehen und das Grün deutlich zu erahnen!! Wenn man da nicht angreift, wann denn sonst???

Derartige Kapriolen kämen Michael Promnitz wohl kaum in den Sinn. Nicht umsonst spielt er beständig rund um sein Handicap und landete auch dieses Mal mit 35 Nettos auf einem sicheren dritten Platz in der A-Konkurrenz.

Im B-Feld glänzte Peter Lehmann mit 39 Punkten, womit er sich auf -24,0 verbesserte. Ihm folgten Dirk Seifert (38 Pkte. und neue Vorgabe -21,3) sowie Michael Kioschis (37 Pkte. und jetzt 21,8). Last but not least gab es in der C-Wertung vier weitere Unterspielungen. Hier sicherte sich Rüdiger Gerlach den Platz an der Sonne und brachte 40 Zähler ins Clubhaus. Angesichts der neuen Vorgabe von -42 kann das Nahziel nur darin liegen, endlich eine "Drei" auf der Zehnerstelle aufleuchten zu sehen. Wall steht ja noch einmal auf dem Zettel und lädt offenbar zu Unterspielungen ein, oder?

 

Auf den Plätzen landeten Ronny Klonnek, der nach seiner Unterspielung bei der VM eine weitere gute Runde folgen ließ und mit 39 Nettos seine Srammvorgabe auf -28,2 einschrumpfte sowie Michael Dahms (38 Pkte. und neue StV. von -35). Um das Kleeblatt der Unterspielungen zu komplettieren landete Hans-Joachim Freier 38 Nettopunkte an und verbesserte sich damit erstmals auf einer Wertungsrunde. Also, es geht doch und sollte Auftrieb für die nächsten Runden und auch schon die nächste Saison geben.

Jetzt heißt es für den A-Cup: Letzte Ausfahrt Prenden. Zwar kann man hier und da schon von einer Vorentscheidung sprechen aber bekanntlich geht halt immer ein bisserl was. Mal schauen, wer am Ende in Semlin die begehrten Greenfee-Gutscheine in Empfang nehmen darf.

 

 

Der letzte Pokal der Saison…

vor 1 Jahr, 3 Tage, 12 Stunden, 31 Minuten

Was soll uns das sagen ?

 

Dass wir erst mal arbeiten müssen, um diese Wiese bezahlen zu können ? Als Albatros wohl kaum, der kostet ja auch nur nen Fuffi !

Wohl eher, dass man auf der Runde ne Menge arbeiten muss, um die Runde gut zu absolvieren.

Das haben sich dann auch so einige zu Herzen genommen, es sollte Historisches passieren.

Aber von Anfang an...

Die Wetteraussichten sagten angenehme 23 Grad mit eventuell gelegentlichen Schauern vorher aber was wissen die Wetterfrösche schon.

Gegen halb Neun gab es noch einen kleinen Schauer und einen noch fröhlichen Dirk.

Kurz vor Neun war der Spuk rum und den Rest des Tages blieb es trocken, zumindest auf dem Faldo Platz !

Die Carsten´s unter sich, vielleicht holte sich hier einer vom aktuellen Matchplay Sieger noch Tipps.

 

 

Der Präsident mied wie immer die Range und puttete zumindest einen Ball. Christian hingegen beließ es lieber beim Zusehen und "schlaue" Ratschläge geben.

Wie wir sehen, sind die Vorbereitungen doch sehr unterschiedlich. Wir werden zum Schluss sehen, was wohl am Erfolgsversprechendsten ist.

 

Pünktlich um 9 ging der frisch gebackene alte sowie neue Vereinsmeister der Herren, mit dem Titelverteidiger Micha und dem "Halbsatz"-spielenden Thomas los.

 

 

Und ab in den Bunker damit....

 

Apropos Bunker ! Keiner der 15 Teilnehmer schaffte es die selbigen zu meiden !

Und trotzdem gab es unglaubliche Ergebnisse.

Es gab 9 Spieler die es schafften zu puffern und zwei Unterspielungen !

11 von 15 ! WOW !!!

Aber das hilft ja alles nichts, wenn nur einer gewinnen kann.

 

Mit 44 Gesamtpunkten teilten sich Carsten Boenisch und Burkhard Rang 2. Aber einer war noch besser.

Nach einer sehr guten VM krönte er seine Saison mit seinem ersten Masters Sieg !

Und das als einer der Albatrosse der ersten Stunde, der in jeder Saison auch zu einem der Vielspieler gehört.

Mit 39 Netto, 22 Brutto und damit 46,33 Gesamtpunkten ließ Willi Kulike alle hinter sich.

Herzlichen Glückwunsch.

 

 

Back to the roots

vor 1 Jahr, 1 Woche, 4 Tage, 17 Stunden, 8 Minuten

Nach zwei Jahren Abstinenz kehrte der gelbe Vogel heuer in sein angestammtes "Nest" nach Wilkendorf zurück, um hier die Vereinsmeisterschaften "auszubrüten". Für diese Rückkehr sprach vor allem die Attraktivität der Plätze und natürlich die Tradition. Bekanntlich fanden hier die ersten Meisterschaften statt, wenngleich auch auf der immer noch betriebenen 6-Loch-Anlage. Bis 2013 ging es so weiter, allerdings im weiteren Verlauf auf den mittlerweile entstandenen Meisterschaftsplätzen. Pleiten, Pech und Pannen an der gastronomischen Front führten dann zu einem Wechsel nach Semlin. Zweifelsfrei sind hier die diesbezüglichen Rahmenbedingungen perfekt, dafür fehlt jedoch wiederum die Qualität eines "Sandy Lyle". Aber irgendwas ist ja bekanntlich immer. 

Jedenfalls gab die Fülle der Meldungen dem erneuten Wechsel des Veranstaltungsortes recht. 52 Albatrosse traten die Reise ins märkische Oderland an, darunter, und das war für die Meisterschaften besonders erfreulich, sieben Damen (inklusive einer Juniorin).

Da in den vergangenen Jahren mit Rita Sielski lediglich eine Albatrossin die Voraussetzungen für das Zählspiel aufweisen konnte, war zu dem Konstrukt einer Sonderwertung gegriffen worden, wobei die erspielten Netto- und Bruttopunkte beider Tage addiert wurden und sich die beste Punktesammlerin zur Clubmeisterin küren lassen konnte. Auch in diesem Jahr wurde diese Spielform beibehalten, schließlich sollte Jeanette Promnitz ja ihren letzjährigen Titel verteidigen können. Es besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass 2017 ein kleines aber feines Damenfeld im Zählspiel gegeneinander antreten kann. 

Neben der spielbereiten Weiblichkeit griffen wie gewohnt die Herren und Senioren nach den ausgelobten Meisterschaftskronen. Die üblichen Verdächtigen starteten also handicapaufsteigend auf dem vermeintlich leichten Westside in die Titelkämpfe. Wobei allerdings einige Neuerungen zu bestaunen waren. So trat Christian Kaik als frisch gebackener Senior in der entsprechenden Konkurrenz an und Thomas Schurwanz griff erstmals seit Beitritt bei den Albatrossen in derselben "Gewichtsklasse" in den Wettbewerb ein. Zumindest nach der Papierform beide als heiße Titelanwärter. Aber auch Michael Promnitz mit seinem gewohnt soliden Spiel konnte sich durchaus Chancen ausrechnen.

Bei den Herren das gewohnte Bild: Burkhard Weber, seines Zeichens Titelverteidiger, ging als Favorit auf das erste Tee zusammen mit Dirk Schönberg und Carsten Boenisch, die ihm beide das (Golfer)Leben möglichst schwer machen wollten. Aber auch alle anderen, die sich zumindest im Netto Chancen ausrechneten, starteten mit entsprechendem Ehrgeiz in die Meisterschaften. Der Westside zeigte sich in einem Topzustand und eigentlich stand einem guten Score nichts im Wege. Die Sonne lachte was das Zeug hielt, der Wind säuselte unmerklich in den Bäumen, Getränke und sonstige Hilfsmittel waren ausreichend gebunkert. Und dennoch sah man am Ende der Runde nachdenkliche Gesichter und Blicke, die ins Leere schweiften.

 

Was war denn da los?? Nach diversen Interviews konnte der Grund für etliche Fragezeichen bei der Überprüfung der eigenen Scorekarte ausgemacht werden: Die Grüns hatten den einen oder anderen Schlag zusätzlich geschluckt und so waren Drei- und sogar Vierputts keine Seltenheit. Das zerrt natürlich an den Nerven und am Ende weiß man schon nicht mehr in welche Richtung und in welchem Tempo der Ball am sinnvollsten zum Loch zu bugsieren sei. Aber, alles kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken oder auch nur hängen zu lassen.

Neuer Tag, neues Glück und auf dem Sandy Lyle sollte sich noch so manche Scharte auswetzen lassen. In umgekehrter Reihenfolge ging es auf den Course, sodass die zu erwartenden Clubbesten in den letzten drei Flights das rettende Clubhaus erreichen sollten. Natürlich unter dem Jubel der schon wartenden Restalbatrosse. Ermattet von den durchgängig hochsommerlichen Temperaturen konnten sich nur einige an das 18te Grün schleppen und hielten dort Ausschau nach den eintrudelnden Champions (wie ist hier eigentlich die politisch korrekte weibliche Form, man will ja nichts falsch machen und sich dem Vorwurf des Chauvinismus aussetzen?). Mal aus dem oben angesprochenen Kräftemangel im Sitzen, mal in aufrechter Haltung.

Und so landeten denn die jeweils schlag- oder punktbesten des Vortages zu den finalen Putts auf dem letzten Grün. Zwar hatte man den Überblick innerhalb des eigenen Flights aber es konnten sich ja durchaus noch Verschiebungen in den Reihenfolgen ergeben und schon sicher geglaubte Plätze verloren gehen. Es zählt eben die Summe aus beiden Tagen und so mussten die drei Topflights noch etwas Geduld aufbringen ....

.... bis die Ergebnisse in den Rechner gehämmert und alsbald offiziell verkündet werden konnten.

Vorher galt es aber noch, den frisch gebackenen Matchplaysieger zu krönen. Und so überreichte der alte (Eddy Hülsmann) dem neuen Titelträger (Carsten Gersdorf) die formschöne Trophäe.

Was das eigentliche Kerngeschäft, die Würdigung der erspielten Ergebnisse der VM 2016, anbelangte, so standen wie immer zunächst die C-Klässler im Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit. Auf Rang drei landete Christian Bering, der Ronny Klonnek und Adrian Kaik den Vortritt lassen musste. Adrian verbesserte dabei seine Stammvorgabe auf -28,5 und wird bei der nächsten VM die Gilde der Zählspieler erweitern. Offensichtlich sind noch unverbrauchte Augen beim Lesen der Puttlinie deutlich von Vorteil.

Aber auch Ronny Klonnek durfte sich über die neue Vorgabe von -29,7 freuen und kann dem zukünftigen Zählspielwettbewerb entgegenfiebern. Das ist dann noch einmal eine andere Hausnummer und ein missratenes Loch wird fürderhin nicht mehr nur mit dem Verlust von zwei Stablefordpunkten "belohnt" sondern kann leicht und locker den Score in ungeahnte Höhen treiben. Wie zu sehen war, konnten auch gestandene Golfer nicht immer ein zweistelliges Schlagergebnis an einzelnen Löchern vermeiden.

In der B-Wertung setzte sich Thomas Dahne an die Spitze, insbesondere durch seine Unterspielung am zweiten Tag. Nunmehr startet er mit der Vorgabe -15,3, was wohl (wenn die Chroniken nicht fehlerhaft sind) für ihn einen persönlichen Bestwert darstellt. Auf Rang zwei folgt Wolfgang Schütze. Zum dritten Platz wurde Helmuth Schüttler-Janikulla beglückwünscht, was allerdings dem Umstand geschuldet war, dass offensichtlich auch die Wettkampfleitung hitzegeschwächt zu mentalen Aussetzern neigte. Zwar stand unverkennbar der entsprechende Zunahme an der dritten Stelle des B-Feldes, gemeint war allerdings Finja. Da Hellmuth die Ehrung seiner Person nicht anzweifelte (schön dass die Turnierleitung als unfehlbare Instanz angesehen wird), fiel der Irrtum erst im Nachgang auf. Insofern kann sich Franz-Daniel Mewes schon mal in Vorfreude üben, da er bei passender Gelegenheit den entsprechenden Preis überreicht bekommen wird.

Die A-Konkurrenz wurde von Curosch Chams-Mourkani angeführt, der sich ebenfalls unterspielte (jetzt -12,4), gefolgt von Achim Knopf und Michael Promnitz. Mit großer Spannung wurden nun die Endergebnisse in den ausgespielten Konkurrenzen erwartet. Gemäß dem Motto "Ladies first" kamen zunächst die Damen zum Zuge. Rang drei erkämpfte Jeanette Promnitz und konnte somit Susanne Richter noch abfangen. Birte Hankel sicherte sich den zweiten Platz auf dem Treppchen, knapp geschlagen von Finja Sch.-J. (sorry, ist nicht bös gemeint aber in meinem Alter ermüdet die Wiederholung längerer Namen denn doch etwas), die zwei ausgeglichene Tage auf das Fairway zimmerte.

Bei den Senioren erwischte Curosch einen gebrauchten Tag und konnte seine Topplatzierung vom Vortag nicht verteidigen. Das führte zwangsläufig dazu, dass andere in diese sich auftuende Lücke stoßen durften. Christian Kaik ließ sich nicht lange bitten und errang (nach diversen Titeln bei den Herren) nun auch die Krone der Veteranen. Seine 166 Schläge bedeuteten gleichzeitig das zweitbeste Ergebnis der Meisterschaft. 

Ihm folgten im Gleichschritt Wilfried Kulike und Thomas Schurwanz, der nach misratener Startrunde auf dem Westside (siehe aussagekräftiges Bild oben) am zweiten Tag bravourös aufspielte und sich somit noch nach vorne schob.

Bei den Herren gab es ebenfalls eine Rochade, wenngleich weniger spektakulär. Burkhard fügte seinen Titeln der vergangenen Jahre einen weiteren hinzu und kann mit dem Graveur für die Verewigung auf dem "Pott" wohl schon mal über einen Mengenrabatt verhandeln. 159 Ballkontakte waren nicht zu toppen und auf diese Weise ließ er denn auch Dirk Schönberg und Carsten Boenisch hinter sich. Letzterer zog noch an Sven Hampel vorbei, der an Tag eins noch auf dieser Platzierung geglänzt hatte.

Nachdem nun alle Preise ihre Besitzer gefunden hatten, folgte das finale Gruppenbild mit Damen und alle hatten sich wieder lieb. 

Wer sich jetzt über den wenig amüsierten Herrn am rechten Bildrand wundert dem sei gesagt, dass natürlich auch wieder der beliebte Basler ausgelobt wurde. Sich in diese legendäre Liste eintragen zu dürfen war heuer Michael Kioschis beschieden. Wie man sieht, trug er es mit der nötigen Fassung (sowohl Trophäe als auch das Ergebnis). Mehr gibt´s nicht zu sagen.

 

 

 

Matchplay 2016 - Finalbericht

vor 1 Jahr, 2 Wochen, 4 Tage, 15 Stunden, 18 Minuten

Am Dienstag, den 6.September um 15:00 Uhr stand das Matchplay-Finale der Albatrosse an.

Die Finalisten Achim Knopf und Carsten Gersdorf (Gersi) hatten den Robert Baker Platz in Gross-Kienitz für das Finale gewählt.

Kleine Info am Rande: Der ermässigte Sunset-Tarif gilt ab 17:00 Uhr und nicht wie fälschlicherweise angenommen ab 15:00 Uhr.

Achim begann wie die Feuerwehr mit einem spektakulären Birdie und spielte auch anschließend gutes Golf und lag nach nur 4 Löchern schon 3 auf.

An der 4 begann dann das „Drama“ der ersten 9, als ein Einzelspieler plötzlich am Abschlag auftauchte und die beiden Albatrosse erwartungsvoll anschaute.

Gersi konnte dem Dackelblick des älteren Herren nicht widerstehen und entschied sich dummerweise (Lieber Achim, bitte entschuldige diese blöde Idee), den

Spieler durchspielen zu lassen. Dies geschah in der Hoffnung, dass er sofort auch die langsamen Flight davor überholen würde und dann weg wäre und nicht von hinten drängelt.

Leider entschloss sich der Flight davor den einzelnen Spieler ab Abschlag zwar freundschaftlich zu begrüßen, aber nicht durchspielen zu lassen.

Die nächste Stunde durften Achim und Gersi nun hinter einem Einzelspieler warten, der zu einem gemütlich bummelnden und trödelnden Spaziergänger mutierte. 

Während dieser Wartezeit konnte Gersi sein Spiel ein bisschen stabilisieren und erstmals auch Löcher gewinnen.

Durch einen Zwischenspurt auf den Bahnen 9-13 wurde das Zwischenergebnis von –2 auf +2 gedreht und in diesem Moment sprach viel für Gersi.

Der liess sich dann aber durch den massiv von hinten drängelnden Flight und einen großartig aufspielenden Achim (2 tolle Paars in Folge) aus dem Konzept und aus der Ruhe bringen. 

Nun war das Spiel (im Gegensatz zu Gersi) wieder komplett ausgeglichen.

Die längere Wartezeit an der 16 „nutze" Gersi dann, um noch mal zur 15 zurück zu laufen und mit dem dortigen Flight über das regelmäßige „in die Hacken spielen“ zu diskutieren.

Die größtenteils sachliche Diskussion endete ohne zählbaren Erfolg (ausser für den weiter erhöhten Puls und die Laune von Gersi) und so ging es auf die letzten 3 Löcher mit langsam schwächer werdender Beleuchtung.

Achim spielte zu diesem Zeitpunkt das bessere Golf und machte mächtig Druck, aber Gersi konnte die beiden folgenden Löcher mit ein bisschen Glück und hartem Kampf jeweils teilen.

Auf der schweren 18 (ein großartiges Schlussloch) wurde es dann dramatisch und solche Löcher sind der Grund, warum Matchplay eine so geile Spielform ist.

Gersi hatte den längeren Schlag übers Wasser und platzierte den Ball dann weit hinterm Grün im dickem Gras auf einer Distel. Kann man machen, muss man aber nicht

Achim hingegen gelang ein Traumschlag, der fast ins Loch gefallen wäre und der 3-5 m (wer will das im halbdunkel schon so genau sagen) hinterm Loch zum stehen kommt. 

Vorteil für Achim. Riesenvorteil sogar und es sah nach dem sicheren Sieg aus.

Gersi brachte den Ball von der Distel zwar aufs zumindest Grün, konnte aber aus großer Distanz nicht direkt einlochen. 

Nun brauchte Achim 2 Putts aus kurzer Entfernung zum Sieg und zum Matchplay-Titel 2016.

Gersi hatte schon die Hand an der Mütze, um den zweiten (vermeintlich kurzen) Putt zu schenken und zum Sieg zu gratulieren. 

Aber…..

Der erste Putt von Achim war völlig misslungen und so blieb ein zweiter Putt aus unangenehmer Entfernung übrig, der ebenfalls nicht fiel. Also doch kein Mützen abnehmen und gratulieren, sondern Einigung auf das Extraloch.

Mittlerweile war die Sonne schon untergegangen und die Lichtverhältnisse schon grenzwertig, aber eben noch akzeptabel und so gingen das kleine Grüppchen (Birte hatte an der 18 gewartet und kam nun aufs Extraloch mit) auf die Bahn1.

Achims Abschlag blieb etwas kürzer als noch 5h zuvor und lag links im etwas höheren Gras, während Gersi den Bunker auf der linken Seite zur Beach-Party (aber ohne Cocktails) auswählte. 

Die Annäherung von Achim ging zu weit nach rechts, aber etwas genaueres war im halbdunkel schon gar nicht mehr zu erkennen. Gersi gelang dann einer der besten Schläge des Tages, als er den Ball aus knapp 100 Meter aus dem Bunker aufs Grün und recht nah an die Fahne brachte.

Achims Ball versteckte sich minutenlang sehr gut und langsam schwand schon die Hoffnung ihn überhaupt zu finden, aber Birte entdecke ihn schließlich in dem Baum- und Gestrüpp-Streifen, der rechts von der ersten Bahn entlang zieht.

Allerdings in eher mäßiger Lage, sodass Achim quer durch die Bäume und Sträucher spielen musste, was ihn auch sehr gut gelang. Nach einem sehr guten Chip rettete Achim noch ziemlich spektakulär das Bogey und er machte noch mal mächtig Druck.

Aber Gersi konnte den letzten Putt aus vielleicht 1 - 1,5 m ins Loch zittern und schliesslich den sehr glücklichen Sieg erringen.

Besonders bitter für Achim, dass er nun schon zum zweiten mal das Matchplay-Finale am ersten Extraloch (auch an der 1 in Kienitz) verloren hat.

Das Endspiel war vielleicht nicht durchgängig „Golf auf Profi-Niveau“, aber wahnsinnig spannend und eine so emotionale Achterbahnfahrt, dass Achim und Gersi wohl noch lange daran denken werden.

Euer Gersi

Ein Dreibett Zimmer in der Akademie Wilkendorf

vor 1 Jahr, 2 Wochen, 6 Tage, 13 Stunden, 26 Minuten

Das letzte Zimmer ist noch frei, allerdings hat heute die Akademie die Belegungsliste von mir bekommen und damit fragt bitte selber zwecks dem letzten Zimmer in der Akademie nach:

Golfakedmie Schloss Wilkendorf

Prötzelerstr. 1

15345 Altlandsberg GT Wilkendorf

Tel.: 03341 / 3309-10

Gastronomie : 03341 / 3309-20

info@golfakademie-wilkendorf.de

Lieben Gruß

Sven