AC 5 in Tremmen - 1014 Nettopunkte

vor 2 Monate, 3 Wochen, 2 Tage, 8 Stunden, 37 Minuten

Der AC 5 lockte bei angenehmen, jedoch nicht immer einfachen Spielbedingungen 35 Albatrosse und einen Gast zum Potsdamer Golfclub nach Tremmen.

Auf der vom Frühtau noch feuchten Driving Range waren unterschiedliche Techniken des Aufwärmens zu beobachten. Neben den klassischen Einschlags- und Puttvarianten

war Ballett mit Driver, sowohl als „Duett“ als auch als  „Einzel“ zu bewundern. Auf Golfplätzen seltene gesehene Momente von Eleganz, verbunden mit solcher Grazie sollen den geneigten Lesern nicht vorenthalten bleiben.

An dieser Stelle sei bemerkt, dass der Einzeltänzer den Bruttosieg  errungen hat.

Beim Packen seiner Utensilien stellte Dieter Bergmann fest, dass er seinen Putter in Dänemark gelassen hat.  Zum Glück steht ja in jedem Golferkeller noch einiges herum. Das mitgeführte historische Gerät erfüllte alle Ansprüche und wird wohl zunächst im Back verbleiben.

Der Platz war unter den herrschenden Windbedingungen wie immer nicht leicht zu spielen. Nicht nur die „ausgedachte“ Bahn 11 forderte seinen Tribut. Im Gestrüpp, dem hohen Gras und im First Cut war Ballsuchen angesagt.

Am Ende der Runde soll der Ballvorrat einiger Spieler gen Null tendiert haben.

Da ist es schon sicherer, den eigenen Abschlag auf dem Damentee zu platzieren, den findet man dann wenigsten wieder.

Den Damen kann eine „Lady“ im Normalfall ja nicht passieren.

Am Ende der Runde gilt es die Scorekarten zu überprüfen und die Ergebnisse zu begutachten.

An diesem Tag haben die Albatrosse 405 Bruttopunkte erspielt. Das bedeutet, dass jede Spielerin/jeder Spieler mit 12 Bruttopunkten überdurchschnittlich gut war.

In der Nettowertung lag man mit 28 Punkten bereits unter dem Durchschnitt.

Wie haben sich aber die erspielten 1014 Nettopunkte auf die Gesamtwertung des Albatros Cups ausgewirkt?

Durch die erspielten Punkte hat sich in der Bruttowertung Dirk Schönberg an die Spitze gesetzt. In der Nettoklasse B führt nunmehr Rainer Mewes und in der Nettoklasse C hat sich Thomas Schrecker, nach seiner großartigen Runde mit 40 Nettopunkten auf den zweiten Platz vorgeschoben.

Die zweite Unterspielung des Tages gelang Christian Bering, der sich mit 39 Nettopunkten in der Nettoklasse B auf den vierten Platz vorgekämpft hat.

Unerwähnt sollen auch nicht die 33 Nettopunkte von Uwe Borchert bleiben. Das herausragende an seiner Runde sind die Birdies an Loch 9 und 10. Uwe zählt zu den 10 Spielern, die ihr Handicap bestätigt haben. 24 Akteuren ist dies an diesem Tag nicht gelungen.

Die Currywurst und das Radler auf der Clubhausterrasse haben noch immer alle schlechten Schläge vergessen lassen. Was bleibt sind die Erinnerungen an Megadrives, kontrollierte Transportschläge, hohe Pitches ins Grün und jede Menge Singleputs.

Die werden wir am 9. Und 10. September bei unserer Vereinsmeisterschaft in Wilkendorf wieder bewundern können. Ich freue mich jetzt schon auf ein tolles Turnierwochenende mit euch.

Also ran an den Anmeldebutton und nicht vergessen: „Drive oder Ballett, ganz egal, Hauptsache Spaß.

Euer Dietmar

Die Ergebnisse entnehmt ihr bitte den Onlinetabellen.

Turnier in Slubice

vor 3 Monate, 1 Woche, 22 Stunden, 41 Minuten

Die Anzahl der Anmeldungen ist leider nicht sehr umfangreich. Arno und ich waren heute nochmals auf dem Platz und können berichten, daß sich der Platz in einem außerordentlich gutern Zustand befindet. Die Grüns sind sensationell schnell. Manch ein anderer Platz kann da nicht mithalten. Es lohnt sich daher, dies einmal auszuprobieren. Ein Versuch sollte es Wert sein.

Thommy Bergmann Gedächtnisturnier

vor 3 Monate, 1 Woche, 2 Tage, 27 Minuten

Trotz der laufenden Ferien- und Urlaubszeit fanden sich 30 Albatrosse zum Thomas Bergmann-Gedächtnisturnier in Tremmen ein und neben dem ​eigentlichen Turniergeschehen wurde natürlich auch noch einmal in alten Erinnerungen geschwelgt. Thommys Bruder Günter hatte ein umfangreiches Fotoalbum mitgebracht und so konnte man die ersten Schritte des GSV-Albatros Revue passieren lassen. Neben vielen bekannten (seinerzeit beinahe jungendlichen) Gesichtern waren auch ehemalige Weggefährten zu sehen, die es zum Teil in andere Gefilde verschlagen hat.

Fast 25 Jahre sind die Albatrosse jetzt in der Golferszene aktiv und man kann sicherlich mit Stolz auf diese Zeit zurückblicken. Insbesondere wenn man bedenkt, dass über 700 Golferinnen und Golfer diese Einstiegsmöglichkeit genutzt haben und dann überwiegend auch dem Sport treu geblieben sind. Kaum ein Club in Berlin und Brandenburg in dem nicht aktive oder ehemalige Albatrosse ihrer Passion nachgehen. Das hätten sich in der Anfangszeit vermutlich nur wenige vorstellen können. Auch was die Organisation von Turnieren auf den verschiedenen Plätzen anbelangt ist im Laufe der Zeit vieles leichter, mitunter sogar selbstverständlich geworden. Man weiß eben, was man an den Albatrossen hat. Und so ist auch Tremmen in jedem Jahr ein fester Bestandteil des Turnierkalenders und stellte einen würdigen Rahmen für das Gedächtnisturnier dar.

Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, nachdem es in den Vorwochen insbesondere im Havelland zu sintflutartigen Regengüssen gekommen war. Zum Glück hatte der Platz die Wassermassen gut verkraftet und zeigte sich in tadellosem Zustand. Was nicht bedeutete, dass die Bälle von alleine den richtigen Weg auf dem Fairway und dem Grün fanden. Wie immer wartete der Platz mit seinen spezifischen Herausforderungen auf und insbesondere die Back-nine ließen mal wieder allzu hochtrabende Pläne zu Staub zerfallen. So gab es denn auch nicht sonderlich viele Spitzenergebnisse zu bestaunen und so mancher war froh, sich mit Glück und Geschick wenigstens in den Puffer gerettet zu haben. Den Vogel schoss diesbezüglich Wilfried Kulike ab, der an der 18 aus rund 170 m (das Grün mehr erahnend) den Ball auf 2 m an den Stock beförderte und zum Birdie einlochte. Das hätte auch ins Auge gehen können und statt bei 34 Netto-Zählern wäre die Uhr bei deren 30 stehen geblieben. Aber Glück hat bekanntlich nur der Tüchtige und nebenbei noch gut Lachen.

Aber auch so manch anderer kämpfte beim finalen Putt um die letzten notwendigen Punkte, mitunter in sehr individuellen Hosen, ähh Posen natürlich.

Selbst technisch gesehen wurde nichts unversucht gelassen und sogar der Wechsel zum "Lefty-Putter" konnte beobachtet werden. Vielleicht lässt sich der kleine weiße Ball durch derartige Manöver ja beeindrucken wenn er die Füße "seines Herrn" mal von der anderen Seite sieht????

Wie zu erkennen war, blieb also so ziemlich nichts unversucht, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Vielleicht sehen wir demnächst einen Schamanen mit Räucherstäbchen auf dem Grün als seelischen Beistand. Mentaltrainer erfreuen sich bei anderen Sportarten ja schon längere Zeit zunehmender Beliebtheit. Mitunter reicht aber auch schon der Zuspruch eines freundlichen Clubkameraden, um mit sich und dem Ergebnis zufrieden zu sein.

Danach galt es natürlich diese erspielten Ergebnisse einer eingehenden Prüfung zu unterziehen und mit skeptischem Blick das eigene Resultat in das bewegte Golferleben einzusortieren. Im Nachhinein weiß man ja bekanntlich immer, was man hätte besser machen können und wo die Schläge liegen geblieben sind.

Die nächste Chance es besser zu machen folgt ja auf dem Fuße und spätestens bei der bevorstehenden VM kann man wieder für Furore sorgen. Dieses Mal trugen sich die folgenden Albatrosse in die Siegerlisten ein: Thomas Schrecker glänzte mit einer von zwei Unterspielungen und führte das C-Feld mit 41 Nettos an. Ihm folgten auf den Plätzen Bernd Scholz (34 Pkte.) und Jörg Odenbach (dito). Die B-Klasse sah Reiner Mewes vorn (solide 36 Pkte.), hinter ihm reihten sich Peter Lehmann (31 Pkte.) und Franz-Daniel Mewes ein (30 Pkte.), der allerdings schon in Richtung Berlin unterwegs war. Insofern profitierte Christian Bering als Nachrücker und unverhoffter Preisträger. Im A-Klassement setzte sich Dirk Schönberg an die Spitze (34 Nettos), dahinter Wilfried Kulike (dito) und Burkhard Weber (31 Pkte.). Den Turniersieg schnappte sich Christian Kaik, der mit 37 Netto-Punkten die zweite Unterspielung des Tages ins Clubhaus brachte und zudem 29 Bruttos sammeln konnte. Zum Abschluss des Turniertages wurde dann  noch einmal ausgiebig in der Clubhistorie geschmöckert, in Form der schon erwähnten Fotoreihen aus den Anfangsjahren des GSV Albatros. Aber die Erfolgsgeschichte geht natürlich weiter, zumal das Highlight der Saison, die schon angesprochene VM in Wilkendorf, unmittelbar bevor steht.

 

Monatsteller in Kienitz auf dem Robert Baker Platz

vor 3 Monate, 2 Wochen, 3 Tage, 5 Stunden, 10 Minuten

Ob der Carsten hier schon seine sehr gute Runde erahnte ?

Aber von vorne....

Im Vorfeld bekam ich von Jörg Kühnold eine Email mit dem Hinweis, dass Kienitz die Grüns  aerifiziert hat. Das habe ich natürlich gleich als Anlass genommen, um in Kienitz anzurufen und mal nett nachzufragen, ob Sie uns da nicht noch ein Stück vom Startgeld entgegenkommen möchten, da sich die Grüns ja dann auch nicht ganz so schön spielen !

Netterweise bekamen wir auf unseren Sonderpreis noch einen Fünfer p.P. erlassen. Und dass war wirklich sehr nett, weil wie sich rausstellen sollte, waren die Grüns nicht im perfekten Zustand aber von frisch aerifiziert auch meilenweit entfernt.

Also an dieser Stelle einen Herzlichen Dank an Kienitz für ein solches Entgegenkommen und auch einen Dank an Euch Albatrosse, die immer mal wieder solche guten Tips einfach mal per Mail an den Verein schicken.

Catwalk auf der Range !

Oje eine Wolkenfront nähert sich !

Bei bestem Wetter ging es vorerst auf die Runde. Allerdings sagte die eine oder andere WetterApp ab 14 Uhr Regenschauer und Böen bis 30 km/h voraus.

Das Rough war kniehoch, wie man hier sieht und auch das Semirough hatte seine Tücken. Der eine oder andere Drive, der das Fairway verfehlte, musste auch im Semi durchaus länger gesucht werden.

So kam es schon ziemlich zum Anfang zum Stau. An Bahn 3 hätte man ruhig mal den Langnese Eisverkäufer rumschicken können, hier standen zwischendurch 3 Flights zum Kaffeekränzchen bereit.

Für die ersten 8 Bahnen brauchte manch ein Flight 3 Stunden !?

Hier muss wirklich noch einmal auf ein zügiges Spiel hingewiesen werden ! Was heißt denn zügig ?

Wenn mein Mitspieler auf der Tee-Box sich für seinen Drive fertig macht, kann ich mich auch schon vorbereiten, d.h. Schläger auswählen, Windrichtung checken oder ähnliches. So dass, wenn ich dran bin, ich mich nur noch auf meinen Schlag konzentrieren muss. Wenn der letzte im Flight abgeschlagen hat, geht es im zügigen Tempo zu den Bällen ! Falls einer gesucht werden muss, gilt hier max. 5min Suche pro Ball ! Es wäre schön wenn sich hier der ganze Flight beteiligt, das erhöht 1. die Chancen den Ball zu finden und ist seinem Mitspieler gegenüber nur fair, beim nächsten Mal braucht man vielleicht selber die Hilfe und ist dankbar dafür. Übrigens gehe ich davon aus, dass wenn es auch nur den geringsten Verdacht gibt, dass seine eigene Murmel eventuell nicht gleich zu finden ist, ein provisorischer Ball gespielt wurde.

Zwischen den Schlägen heißt es immer wieder, wenn die anderen dran sind, kann ich, sofern ich Sie nicht störe, Essen, Trinken, etwas notieren und mich vor allem auch wieder auf meinen nächsten Schlag vorbereiten !

Ich sehe leider immer wieder, wie hier gewartet wird, was der andere so macht und wenn man dran ist, geht es so allmählich los ! Ich kann mich vorbereiten und trotzdem hinsehen, wo der anderen seinen Ball hinschlägt, um eventuell beim Suchen zu unterstützen.

Wenn es Richtung Grün geht ist das Back immer, ausnahmslos IMMER, Richtung nächstes Grün zu platzieren, auch wenn man dafür vielleicht erstmal um das Grün herumlaufen muss. Aber wenn das Loch beendet ist erhöht es einfach enorm das Tempo.

Beim Putten ist es gar kein Problem wenn man sich die Puttlinie aus allen Richtungen ansehen möchte (sogar sehr empfehlenswert), aber bitte nutzt die Momente wo Eure Mitspieler dran sind, um sich die eine oder andere Richtung anzusehen, natürlich immer mit dem Blick auf den aktuellen Spieler, ohne Ihn zu stören.

Der Score wird grundsätzlich immer erst an der nächsten Bahn aufgeschrieben !

Wir spielen nicht auf der Tour, wo 6 Std. Runden vielleicht normal sind. Wir sind Gäste der Clubs wo wir spielen ! Und es ist nicht so schön wenn ich 4-7 Flights nach unserem Turnier die Runde abbrechen sehe, da Sie auf Ihrere Wochenendrunde soviel Zeit nicht einplanen wollten. So jetzt geschehen !

Das man mal ne "blöde" Bahn dabei hat, wo eventuell der ganze Flight seine Bälle suchen muss und man hier mal vorne abreissen lassen muss, das kann passieren, aber dann heißt es danach Tempo machen !!! Zwischen den Schlägen muss man dann einfach schneller sein !

Ich hoffe jeder überlegt einmal kurz, ob er das alles zu jedem Zeitpunkt auf dem Platz beherzt !

Ich spreche hier keine bestimmten Personen an, sondern nutze das nur mal als kleine Nachdenkeinheit für jeden, da es sich halt diesen Samstag hingezogen hat !

Die frühen Flights hatten irgendwie alle etwas privates vor nach der Runde !

So konnte man kurz die Hoffnung haben, einfach die Preisvergabe auszusitzen und so doch in den Genuss eines Preises zu kommen.

Es füllte sich dann aber doch noch. Übrigens eine Super Beteiligung bei diesem Turnier, 48 gestartete Albatrosse !

Und nochmal zum Wetter ! Auch die beste WetterApp scheint nicht viel zu taugen. Bis auf ein paar Minitropfen für ein paar Minuten und hier und da ein wenig Wind, war es bestes Golfwetter.

Die Scores waren auch wirklich beeindruckend !

21 x gepuffert und  5 Unterspielungen sind zu verkünden.

In der Netto C pufferte beinahe jeder, ein unglaubliches Klassement, was ich so nie bei uns gesehen habe. Alleine 5 Spieler mit 35 Netto Punkten und nur dem HcP Besten reichte es für den 3.Platz ! Vorne konnten sich hier Egbert Hanke mit 37 Punkten (der hatte sich doch letzte Woche schon unterspielt, RESPEKT) durchsetzten. Der wurde nur noch von Rüdiger Gerlach mit 41 Nettos geschlagen !

In der B Klasse gab es keine Unterspielung aber auch hier mussten es schon wenigstens 36 Netto sein, ansonsten ging man leer aus.

Die A-Klasse wiederum auch mit einer beeindruckenden Leistung. Mit 36 Netto reichte es auch nur für den dritten Platz. Uwe Hofmann und Karsten Reichelt erspielten 37 bzw. 43 Netto Punkte.

Die Runde des Tages gelang sicherlich dem Turniersieger, der bei der Siegerehrung durch Abwesenheit glänzte.

Mit 6 über Par, also einer 78er Runde spielte sich Carsten Bönisch nach der letzten Woche auch schon wieder runter und zeigt nach einem äußerst durchwachsenen Saisonstart, jetzt eine bestechende Form, in der er momentan wohl auch unseren amtierenden Serien Meister gefährlich werden kann. Allerdings sind es bis zur VM noch 4 Wochen und wir alle wissen wie schwer es ist, 2 Runden am Stück so überragend zu spielen.

Und so wie die Runde endete, muss da wohl an der Kondition noch gearbeitet werden. Mit Bogey und Doppel Bogey beendete Carsten seine Runde und fing sich somit 3 der 6 Schläge auf den letzten beiden Löchern.

Nicht zu vergessen unsere Sonderwertungen.

Beim Nearest to the Pin hätte bei Anwesenheit Carsten auch gewonnen. Aber so durfte sich Marco Nakic nicht nur über sein Birdie an Loch 9 freuen sondern gewann hier auch einen Gutschein und wenn es läuft dann nimmt man halt den Longest Drive auch gleich mit. Bei den Damen konnte sich hier Gabi Isenberg-Holm durchsetzen.

Allen Gewinnern einen Herzlichen Glückwunsch.

Am nächsten Wochenende gedenken wir unserem Gründer Thommy Bergmann in Tremmen. Die Anmeldung ist bereits geöffnet und ich denke wir können uns auf ein paar rührende Worte unseres Präsidenten freuen.