Es hilft ja nix…

vor 5 Monate, 2 Wochen, 2 Tage, 22 Stunden, 47 Minuten

.. irgendwann muss man in die Tasten hauen, bevor die Erinnerung vollständig zu verblassen droht. Ich weiß ja nicht wie es anderen geschätzten Vereinsmitgliedern und -gliederinnen so ergeht aber meiner einer als geborener Mitteleuropäer schreckt bei derartigen Temperaturen vor jeglicher Anstrengung reflexartig zurück. Der bevorzugte Aufenthaltsraum liegt im Keller, wo nicht schon durch die bloße Existenz der Schweiß aus allen Poren rinnt. Aber sei`s drum, die Teilnehmer des zweiten Aktes im Albatros-Cup wollen sich eventuell mal im Bilde sehen und die Ferngebliebenen nachhaltig informiert werden. Nun denn: Bei den momentan herrschenden sommerlichen Bedingungen gingen 41 Meldungen ein, wobei nach zwei Absagen schließlich 39 Albatrosse den Westside in Wilkendorf in Angriff nahmen. Als erste Hürde war der lange Weg vom Clubhaus zum ersten Tee zu bewältigen ...  

... was mitunter schon derart viel Kraft kostete, dass. die Runde gar nicht beendet werden konnte. Da war man/frau mit elektrischer Unterstützung deutlich besser dran, wenngleich das Gefährt teilweise nur als zwischenzeitliches Ruhepolster genutzt wurde.

Nach den üblichen Ritualen auf der Range und dem Puttinggrün wurden also zügig die Scorekarten überprüft und anschließend dem jeweiligen Zähler ausgehändigt. 

Der Platz wartete mit seinen altbekannten Tücken auf und insbesondere das Finish mit zu überwindenden Steigungen an der 14 und 15 führte noch einmal zu entsprechendem Flüssigkeitsverlust. Wohl dem, der mit seinen Wasserreserven pfleglich umgegangen ist und hier noch einmal "nachtanken" konnte. Zur Entspannung bildet ja seit einiger Zeit die zum Par 5 mutierte 18 den Abschluss, sodass jeder noch einmal die Chance zum Punktesammeln bekam. Voraussetzung war natürlich ein ultimativer Putt und so kann nicht verwundern, dass die Puttlinie äußerst akribisch beäugt wurde.

Andere spazierten in gewohnter Selbstsicherheit den letzten Ballkontakten entgegen, schließlich lockte schon das Clubhaus mit diversen kühlen Getränken.

Für ein letztes, schmeichelhaftes Gruppenbild blieb aber immer noch Zeit, bevor man sich dann auf der Terrasse zur Auswertung der Ergebnisse zusammnenfand.

Wie bei den AC-Turnieren üblich, wurden keine Preise ausgelobt sondern die erspielten Punkte verkündet, die in die Cup-Wertung einfließen werden, um am Ende des Wettbewerbs die entsprechenden "Punktsieger" im Brutto und in den Netto-Klassen mit den Gutscheinen zu belohnen. Insofern ist bei den Cup-Turnieren auch schon Tradition, dass am Ende des Tages nur noch wenige Teilnehmer am Ort des Geschehens verweilen und stattdessen schon mehr oder weniger gut gelaunt die Heimfahrt angetreten haben. Die Ergebnisse lassen sich ja auch gemütlich zu Hause aus dem Ohrensessel heraus betrachten. Den Anwesenden wurden die besten Punktesammler in Echtzeit präsentiert, indem Marco Nakic die ausgeteillte Liste kurzerhand der staunenden Menge offenbarte. Der fehlerfreie Vortrag läßt schließen, dass sich hier jemand für höhere Aufgaben in der Zukunft vorbereitet. 

Da die Ergebnisse mittlerweile als bekannt vorausgesetzt werden können, sei an dieser Stelle auf eine Wiederholung verzichtet. Jetzt ist der Focus auf den am 03. Juni auszutragenden GFA-Cup II und natürlich das darauf folgende Jubiläumsturnier gerichtet. Letzteres mit anschließender "Sause", man darf gespannt sein.