Polen Reise Cup in Modry Las

vor 1 Jahr, 5 Monate, 1 Woche, 6 Tage, 6 Stunden, 41 Minuten

zum Turnier

31 Albatrosse machten sich auf den Weg in unser Nachbarland Polen. Ca. 2,5 Stunden von Berlin fanden wir in der Nähe der Stadt Choszczno mit dem Golfplatz Modry Las eine echte Perle vor. Der von Gary Player designte Platz ist wirklich großartig. Anspruchsvoll und wunderbar in die Natur eingepasst, blieben kaum Wünsche offen. Mal abgesehen von dem Wunsch das Fairway oder das Grün zu treffen! Danke hier nochmals an Niels Walther, der die Kontakte zu den wirklich sehr netten und bemühten Gastgebern hergestellt hat.

Sechs Doppelzimmer mit dem Blick über einen Teich auf das 16. Grün und 3 kleine Häuser für jeweils 4 Personen direkt an der 16. Spielbahn boten Platz für 24 Teilnehmer. Nach der Fertigstellung des Clubhauses werden im nächsten Jahr weitere 8 Doppelzimmer hinzukommen.

  

Einer meiner Spielpartner war Christian Kaik. Er zeigte uns die bunte Palette der Möglichkeiten eines Single Handicappers. Schnell wird selbst in dieser Spielerkategorie unpräzises Spiel bestraft. So hatte er an der 4. Spielbahn mit seinem zweiten Schlag nur noch 178 Meter zur Fahne und konnte diese Chance trotzdem nicht zum Eagle nutzen. Wie heißt es so schön, „auf der Linie zu kurz“, blieb der Ball 1,5 cm vor dem Loch liegen. Nun ja, manchmal muss man auch mit einem Birdie zufrieden sein.

 

Nach der ersten Runde am Samstag fand an den Häusern ein gemeinsames BBQ. Der polnische Grillmeister verfügte nur über recht eingeschränkten Fähigkeiten. Seine Geschwindigkeit ließ eher zu wünschen übrig. Der Versuch ihn zu beschleunigen wurde mit einem Lächeln und halbgegartem Grillgut (zum Teil auch gewöhnungsbedürftig) beantwortet. Trotzdem wurde es bei reichlich mitgebrachten Getränken ein sehr netter und langer Abend.

  

Preise wurden natürlich auch verteilt. Wie bei den Albatrossen üblich wird nur der „belohnt“, der bei der Siegerehrung dabei ist. Trotzdem muss die tolle Runde von Arno Winther unbedingt erwähnt werden, der gleich nach dem Essen nach Wyk zurück musste. Auf einem völlig unbekannten Platz eine Runde von 40 Netto- und 18 Bruttopunkten zu spielen, ist wirklich stark. Wir haben auf sein Wohl getrunken und den ersten Preis in der Nettoklasse B an Nicolas Bepoldin weiter gereicht. Den Sieg in der Nettoklasse A holte sich Sven Hampel. Bruttosieger, mit der zweiten Unterspielung des Tages, wurde Thomas Schurwanz. Jetzt fehlen ihm nur noch 0,3 Punkte zum Single Handicap. Glückwunsch den Siegern und Platzierten.

    

In der abendlich fröhlichen Stimmung bei der Siegerehrung wurde der Antrag gestellt am zweiten Tag einen Scramble zu spielen. Nach kurzer Diskussion gab es bei der Abstimmung keine Gegenstimmen und so wurde beschlossen und verkündet! Natürlich waren nicht alle glücklich mit dieser Entscheidung, da ja im Spielkalender ein vorgabewirksames Turnier ausgeschrieben war. Aber der Albatros ist halt ein besonderer Vogel und nicht im DGV organisiert. Nach dem Motto „Spontanität will gut überlegt sein“, sollten wir für unsere nächste Reise vielleicht von vornherein einen Sonntagsscramble einplanen.

Nach der Siegerehrung wurde sofort das Training wieder aufgenommen und das 16. Grün attackiert. Entweder der Dunkelheit oder dem fremden Schlägermaterial geschuldet, mussten am Ende nicht allzu viele Pitchmarken auf dem Grün entfernt werden.

Nach einem auf die Zimmer gelieferten „reichhaltigen“ Frühstück ging es ab 09:00 Uhr auf die zweite Runde. Bei strahlendem Wetter konnten wir nun diesen tollen Platz ein zweites Mal genießen. Wie es beim Scramble häufig so ist, stehen auch mal andere Spieler ganz vorne.

  

In der Nettoklasse B siegten Arne Grüß und Ronny Klonnek und in der Klasse A das Vater-Sohn-Duo Mewes/Mewes. Das Bruttosiegerpaar kam dieses Mal aus der B-Klasse.

Nachdem Bianka Kaik schon bei ihrem ersten Turnier am Vortag in den Preisen war, hat sie die Siegerrede routiniert, kurz und prägnant gehalten. Bei der Abreise waren wir uns alle einig, hier waren wir nicht das letzte Mal.

Und nun noch ein paar Impressionen vom Turnier: