Seeman Immobilien Cup

vor 2 Jahre, 2 Monate, 2 Wochen, 4 Tage, 6 Stunden, 9 Minuten

zum Turnier

Am 5. September fand der 2. Seemann Immobilen Cup auf dem „Hunter’s Nine“ Platz in Prenden statt. Der nahende Herbst kündigte sich unverhohlen mit Regen, Wind und ab und an auch Sonnenschein an.

Großzügig von Bodo Seemann mit Preisen ausgestattet, begaben sich 30 Albatrosse auf die Jagd nach Netto- und Bruttopunkten sowie den ausgeschriebenen Sonderwertungen. Regelmäßiges An- und Ausziehen der Regenkleidung war der ständige Begleiter des Tages. Die letzten Flights hat es dann noch richtig heftig erwischt. Sie mussten die letzten Löcher bei strömenden Regen und starkem Wind absolvieren. Unser Vorzeigevereinsmeister lässt sich in diesem Jahr aber von nichts aus der Ruhe bringen. Auch unter diesen Bedingungen ließ sich Burghard den Turniersieg nicht nehmen. Mit ihm zusammen spielte Adrian Kaik. Er ließ sich durch die Wetterkapriolen nicht irritieren und kam bei seinem 2. Turnier gleich wieder in die Preise.

Das Internet hat aber auch für solche Bedingungen Ratschläge für uns alle bereit


Gut golfen bei Regen

Das A und O für ein gutes Golfspiel trotz Regen ist, dass die Schlägergriffe einigermaßen trocken gehalten werden. Dazu benötigt man 1. entweder eine gute Bag-Regenhaube oder ein sehr gutes regenundurchlässiges Bag und 2. Handtücher. Wichtig ist es dann, die Schläger beim Ein- und Auspacken vor dem Regen zu schützen. Am besten, indem sich direkt über dem Bag ein Schirm befindet. In diesen Schirm kann man dann auch zwei seiner Handtücher hängen (weitere Handtücher sollten als Reserve im Bag verstaut sein). Eines davon ist für die Säuberung der Schläger und des Balles, das andere für das Trockenhalten der Hände und Griffe. Die Handtücher sollten ausreichend groß sein und gewechselt werden, sobald sie zu feucht geworden sind. Als Anhaltspunkt sollte man bei strömendem Regen mindestens 4 Handtücher zum Trocknen dabei haben.

Jetzt wissen wir also Bescheid und sind vorbereitet für die nächsten Turniere. Nachdem es alle Spielerinnen (Kerstin Rentner war als einzige Dame am Start) und Spieler nass aber unversehrt ins Clubhaus geschafft hatten, konnten Sieger, Platzierte, Treffsichere, Haudraufs und sogar „Schlusslichter“ ihren verdienten Preis in Empfang nehmen.

Vor der Siegerehrung wurde Achim Knopf für seinen dritten Platz bei der VM geehrt.

Doch nun zum Turnier:

Schon am dritten Loch wurde die Zielgenauigkeit auf die Probe gestellt. Im vorletzten Flight angetreten, reichten Burghard 7,50 Meter um den Preis für „Nearest to The Pin“ zu gewinnen.

Auf der Bahn 6 wurde diesmal in drei Klassen der „Longest drive“ ausgespielt. Thomas Schurwanz, im dritten Flight unterwegs, hatte seinen Drive super getroffen und darüber glatt vergessen, dass er schon zu den alten Herren gehört. Selbstbewusst hat er sich das Schild für die Herren (unter 50) gegriffen und auf dem Fairway platziert. Die Distanz wurde nicht mehr übertroffen.

Bei den Senioren trugen sich nur Spieler mit dem Namen Michael auf der Liste ein. Michael Wallroth und Michael Kioschis wurden letztlich vom „ewigen“ Michael Promnitz in den Schatten gestellt. Tja und da war noch der Preis für die beste Dame. Die Fairways sind, wie so häufig im Golf, immer an der falschen Stelle.

Das angekündigte Black Hole war die Bahn Nummer 4. Hier sollte derjenige gewinnen, der die meisten Nettopunkte in zwei Runden erzielt hat. Bodo Tümmler, Thomas Schurwanz und Carsten Boenisch erzielten jeweils 6 Nettopunkte. Da es der niedrigste Handycaper am schwersten hat Nettopunkte zu erzielen, ging der Preis an Carsten.

Ronny Klonnek, frischer Besitzer der Platzerlaubnis, holte sich bei seinem ersten Turnier den Sonderpreis für die wenigsten Bruttopunkte. Michel Hewel durfte, als Spieler mit den wenigsten Nettopunkten, die rote Laterne mit nach Hause nehmen.

In der Nettoklasse C wurden mit 40 Nettopunkten von Egbert Hanke und 39 Nettopunkten von Maik Ortmann die besten Ergebnisse erzielt. Adrian landete auf dem dritten Platz.

  

Die Preise in der Nettoklasse B gingen bei jeweils 32 Nettopunkten an Arno Winther, Dietmar Genilke und Georg Wienert.

Nachdem mir schon bei der VM ein ordentlicher Sprung nach unten gelungen war, konnte ich mit 39 Nettopunkten die Klasse A gewinnen und mich jetzt über das Hcp 16,0 freuen. Auf Platz 2 landete Willi Kulike mit 36 Punkten vor Thomas Schurwanz mit 35 Zähler.

Carsten Boenisch belegte vor dem Schlaggleichen Christian Kaik den zweiten Bruttoplatz. Völlig unvorbereitet musste Burghard mal wieder eine Siegerrede halten.

Ich schließe mich seinen Worten an und bedanke mich ganz herzlich bei Bodo Seemann, der die vielen schönen Preise für dieses Turnier zur Verfügung gestellt hat. Ich freue mich jetzt schon auf den Seemann Immobilien Cup 2016.

Wir sehen uns im Oktober, bis dahin trainiere ich auf Malle. Euer Dietmar