So seh´n Sieger aus ....

vor 2 Jahre, 5 Monate, 1 Woche, 3 Tage, 16 Stunden, 10 Minuten

Shalala-lala.

Jedenfalls gelegentlich. In diesem Falle beim Monatspreis Juni in Wall. Allerdings gab es gar keinen ersichtlichen Grund für die fotografisch festgehaltene Entgleisung der Gesichtszüge. Anders als gewohnt, präsentierte sich der Platz nahezu windstill und somit konnten die äußeren Bedingungen durchaus zu freundlicherem Mienenspiel anregen. Gut möglich, dass die Erstbegegnung unseres Rekord-Clubmeisters Burkhard Weber mit Wall dazu führte, dass die Anlage den Dauerföhn für dieses Mal auf "slow" gestellt hatte. Schließlich soll ja keiner gleich bei seiner Premiere verschreckt werden.

Ansonsten waren die üblichen Herausforderungen zu bewältigen. Wie meist bestanden diese vor allem in misslichen Lagen, in die man sich selber aus lauter Übermut gebracht hatte. Auf diese Weise konnten allerdings auch so manche possierliche Ansprechpositionen bewundert werden.

Mitunter gleich zwei Mal hintereinander, da der erste Versuch zu keiner Verbesserung der Balllage geführt und nur eine unmerkliche Bewegung des Spielobjekts verursacht hatte.

Da ist das Droppen häufig die bessere Lösung, auch wenn dann zähneknirschend ein Strafschlag hingenommen werden muss.

Ansonsten umrundeten die 26 Albatrosse das Terrain zumindest physisch verletzungsfrei und brachten einige sehenswerte Ergebnisse ins Clubhaus. Wie so häufig brillierten vor allem die Albatrosse in der C-Wertung. Sylvia Richter landete mit 38 Netto-Zählern auf Rang drei und verbesserte sich von 34,7 auf 33,7.

Ein Punkt mehr erspielte J.-Chr. Odenwald, was zwangsläufig zu Platz zwei führte und der neuen Stammvorgabe von 29,8. An die Spitze des C-Klassements konnte sich Michael Hewel setzen (41 Punkte). Damit kommt Michael der magischen 30 immer näher und schlägt ab sofort statt mit Handicap 33,5 mit 31,0 ab.

In der B-Wertung waren Spitzenplätze zumindst sicher im Puffer platziert. Rocco Glaser, nach langer zeit und des Club-Golfs müde, mal wieder zu seinen Wurzeln bei den Albatrossen zurückgekehrt, landete gleich mit 36 Zählern auf dem obersten Treppchen. Der Lohn der Mühe in Form eines Gutscheins zur Berechtigung der Entgegennahmen eines Albatrosshirts konnte er wegen verfrühten Aufbruchs allerdings nicht mit nach Hause nehmen. Stattdessen heimste der zweitplatzierte Helmut Will (35 Punkte) die Prämie ein.

Dem entsprechend rückten die weiteren Preisträger nach. Stefan Richter (33 Pkte) und Christian Bering (31) belegten die folgenden Ränge.

Last but not least rundete die A-Klasse die Nettowertung ab. Hier reichten G. Senftleben 33 Zähler für Platz drei, Jörg Kühnold landete auf dem zweiten Platz (35) und Dieter Bergmann nahm als Erstplatzierter mit 36 Punkten trotz Zeitdrucks einen Textilgutschein im Empfang.

Nachzutragen bleibt der eingangs erwähnte Brutto-Sieger Carsten Boenisch. Seine Jubelmiene über erspielte 27 Bruttopunkte war ja schon zu bewundern.

Nächste Woche geht es in Prenden auf die Jagd nach guten Ergebnissen für die AC-Wertung. Mal sehen, wer sich hier schon mal ein wenig in den Vordergrund spielen kann.

Oh, Oh!

Was muss ich denn da in Bild 3 und 4 sehen? Einen klaren "Regelverstoß". Und dieser anscheinend gleich zwei Mal? Wurde dieser zusätzlich mit zwei Strafschlägen geahndet (nur eine Bestrafung, trotz Mehrfachvergehen)?

Regelerklärung: "Sie dürfen vor Ihrem Schlag nicht die Beschaffenheit des Wasserhindernisses prüfen und nicht den Boden oder Wasser mit einer Hand oder dem Golfschläger berühren.

Sie dürfen aber Golfschläger im Wasserhindernis ablegen und auch hohe Gräser berühren.

Berühren Sie den Boden oder Wasser des Wasserhindernisses mit Ihrem Golfschläger erhalten Sie zwei Strafschläge. Dies gilt auch, wenn Sie den Boden oder das Wasser beim Rückschwung mit Ihrem Schläger berühren."

Anwendung findet hier die Regel 13-4b, Ball im Hinderniss, Unztulässige Handlungen.

Bitte zur Kenntnis nehmen. wink

Gruß,

Thomas