Watt denn?? Gutscheine beim AC???

vor 1 Jahr, 1 Monat, 3 Wochen, 4 Tage, 4 Stunden, 50 Minuten

Keine Panik, waren doch nur nachgereicht (siehe Bericht von den VM)!

Aber verdient hätte Franz-Daniel durchaus eine entsprechende Belobigung, gehörte er doch zu dem illustren Kreis von 10 Albatrossen, die sich in Wall unterspielen konnten, aber dazu später mehr.

Zunächst ging es ab 9:30 Uhr auf die Runde und die spätsommerliche Sonne warf lange Schatten auf die noch feuchte Wiese.

Die für einigen "Waller" missverständliche Zeitangabe hinsichtlich der Sperrung des ersten Tees führte dann allerdings dazu, dass noch kurz vor dem Turnierstart einige Flights auf das Fairway stolperten. So wandelte sich die unverkennbar gute Laune am Abschlag ...

... alsbald in unterschwelliges Grummeln und die ausgebremsten Albatrosse mutierten unversehens zu Stehgeigern. Zwischendurch hätte man durchaus den Grill aufbauen können. Leider hatte keiner an ausreichend Grillkohle gedacht. Aber, in allem Negativen steckt bekanntlich auch immer etwas Positives denn so blieb das Feld, trotz der zwei (sonst wohl deutlicher) vorauseilenden Zweierflights, weitestgehend in Sichtweite zusammen und es kam auf der Runde zu launigen Begegnungen und mitunter auch dem (unfreiwilligen) Besuch des Nachbarfairways.

Aber solange der Abstand vom Tee zum Grün nicht größer wird ist ja bekanntlich noch alles drin. Zumindest die Vermeidung eines Striches. Das gelang natürlich nicht allen gelben Vögeln, allerdings (wie oben schon angekündigt) hat sich dem gegenüber gut ein Drittel der teilnehmenden Albatrosse zum Teil bravourös unterspielt. Brechen wir an dieser Stelle mal mit liebgewordenen Traditionen und fangen nicht wie sonst üblich mit dem C-Klassement an sondern gleich mit dem Turniersieger: Thomas Schurwanz in beeindruckender Spätform setzte sich mit 29 Bruttopunkten an die Spitze und ließ so nebenbei (mit 38 Nettozählern) seine Stammvorgabe auf -8,7 schrumpfen. 

In der A-Klasse war Sebastian Schalow nicht zu stoppen und schaufelte wertvolle 40 Netto-Punkte auf sein AC-Konto. Damit konnte er seinen ersten Platz in dieser Wertung deutlich untermauern und wird wohl von dieser Position nicht mehr zu verdrängen sein. Dass so nebenbei eine neue Stammvorgabe (jetzt von -14,4) in die Annalen einzutragen ist, versteht sich ja von selbst.

Gute Laune war auch bei Franz-Daniel Trumpf und nicht nur wegen des abgegriffenen Gutscheins. Wie schon angekündigt sorgte auch er für eine Unterspielung und steht nunmehr bei -17,0. Größere taktische Disziplin an Loch 18 hätte das Ergenbis noch optimieren können. Im Übermut der schon erreichten 38 Zähler schien wohl der Schlag durch die Bäume und über das Gewässer lächerlich einfach. Schließlich war von der Schlagposition aus mindestens ein Zehntel der Fahne zu sehen und das Grün deutlich zu erahnen!! Wenn man da nicht angreift, wann denn sonst???

Derartige Kapriolen kämen Michael Promnitz wohl kaum in den Sinn. Nicht umsonst spielt er beständig rund um sein Handicap und landete auch dieses Mal mit 35 Nettos auf einem sicheren dritten Platz in der A-Konkurrenz.

Im B-Feld glänzte Peter Lehmann mit 39 Punkten, womit er sich auf -24,0 verbesserte. Ihm folgten Dirk Seifert (38 Pkte. und neue Vorgabe -21,3) sowie Michael Kioschis (37 Pkte. und jetzt 21,8). Last but not least gab es in der C-Wertung vier weitere Unterspielungen. Hier sicherte sich Rüdiger Gerlach den Platz an der Sonne und brachte 40 Zähler ins Clubhaus. Angesichts der neuen Vorgabe von -42 kann das Nahziel nur darin liegen, endlich eine "Drei" auf der Zehnerstelle aufleuchten zu sehen. Wall steht ja noch einmal auf dem Zettel und lädt offenbar zu Unterspielungen ein, oder?

 

Auf den Plätzen landeten Ronny Klonnek, der nach seiner Unterspielung bei der VM eine weitere gute Runde folgen ließ und mit 39 Nettos seine Srammvorgabe auf -28,2 einschrumpfte sowie Michael Dahms (38 Pkte. und neue StV. von -35). Um das Kleeblatt der Unterspielungen zu komplettieren landete Hans-Joachim Freier 38 Nettopunkte an und verbesserte sich damit erstmals auf einer Wertungsrunde. Also, es geht doch und sollte Auftrieb für die nächsten Runden und auch schon die nächste Saison geben.

Jetzt heißt es für den A-Cup: Letzte Ausfahrt Prenden. Zwar kann man hier und da schon von einer Vorentscheidung sprechen aber bekanntlich geht halt immer ein bisserl was. Mal schauen, wer am Ende in Semlin die begehrten Greenfee-Gutscheine in Empfang nehmen darf.

 

 

ein zehntel??? niemals! es war mindestens ein neuntel...