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Brandaktuelle Nachrichten

Und jährlich grüßt das Scramble(tier)

vor 1 Woche, 5 Tage, 12 Stunden, 33 Minuten

Allerdings ging es mitnichten darum, welchen Schatten ein adipöses Murmeltier wirft, sondern welche bewährten Kombinationen die meisten Punkte sammeln würden. Die ganz frühen Vögel machten sich schon um acht Uhr auf den noch nebelverhangenen Weg und konnten auf unberührten Grüns die ideale Puttlinie für den zweiten Versuch des Spielpartners markieren. Da durfte dann schon mal der eine oder andere Singleputt gefeiert werden, auch wenn die skeptischen Mienen das noch nicht erahnen lassen.

 

Hinter dem Führungsquartett reihten sich noch weitere 23 Paare plus ein vereinsamter Albatros in die Phalanx der Scrambler ein und im weiteren Verlauf sollte sich der leichte Nebelschleier vollends lichten. So ging also bei moderaten Temperaturen und teilweise arg durchfeuteten Fairways alles seinen gewohnten Gang. Wie üblich durfte die "Flüssignahrung" nicht fehlen und nach gelungenen Annäherungsschlägen gönnt man sich schon mal eine Maß.

Derart an Leib und Seele gestärkt durfte dann auch schon der nächste Schlag ins Grün angepeilt werden und an der Körpersprache haperte es offenkundig nicht. Da knallt ja jeder Ball sinnbildlich die Hacken zusammen und legt sich freiwillig an die Fahne.

Ein derartiger Spielaufbau hinterläßt selbstredend auch Spuren, die an dieser Stelle nicht verheimlicht werden sollen.

Zur Ehrenrettung sei allerdings vermerkt, dass zu keiner Zeit der Verlust der Muttersprache drohte und die erspielten Punkte (hierzu später mehr) legen eher den Verdacht nahe, dass Guinness und sonstige Gerstensäfte demnächst auf der Dopingliste auftauchen werden. Ob nun mit oder ohne Unterstützung diverser Hopfenkaltschalen, das Ringen um den perfekten Bewegungsablauf nebst entsprechendem Ergebnis war allenthalben zu bemerken.

So lange die Distanz zwischen temporärer Balllage und Grün stetig kleiner wird, besteht kein wesentlicher Grund zum Hadern und letztlich können ja bekanntlich gelungene Putts noch so Einiges herrausreißen. Zuvörderst muss allerdings noch eingehend die ultimative Linie gesucht und möglichst auch gefunden werden. Hier sehen bekanntlich vier Augen mehr als zwei.

Jedenfalls kann man sich auf eines verlassen: Irgenwann kommt es zum finalen Ballkontakt und die weiße Kugel senkt sich letztmalig in das dafür vorgesehene (eigentlich viel zu kleine) Loch im Rasen und mit Spannung werden erste Hochrechnungen über den Wert der erspielten Punkte angestellt. (Ebenso gespannt wartete die Wettkampfleitung auf die Scorekarten, die wohl mitunter versehendlich mit in die Sauna genommen worden sind). Wie immer mussten sich aber alle bis zum gemeinsamen Sturm auf das Buffet gedulden und so wurde die Zeit mit dem Bestaunen der Bundesliga-Berichterstattung überbrückt. Hier bot sich auch umgehend Gelegenheit, den Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Pünktlich um 19:00 Uhr konnte dann auch durch die Aufnahme diverser Feststoffe der Kalorienbestand aufgefüllt werden. Anders als in den vergangenen Jahren fand das gesellige Beisammensein nicht in einem eigens für die Albatrosse bereitgestellten Raum im Obergeschoss statt sondern in Ermangelung ausreichenden Fachpersonals im Restaurant. Das tat der Qualität der dargebotenen Speisen allerdings keinen Abbruch (lediglich das Dessert-Buffet blieb hinter der gewohnten Auswahl zurück) und so langten alle bis zum Erreichen des Sättigungsgrades kräftig zu. Während es sich einige nach getaner Arbeit als moralissche Stützen gut gehen ließen ...

... warteten andere gespannt auf die Verkündung der Sieger und Platzierten und den erkämpften Zugriff auf die alkoholischen Getränke.

Um an dieser Stelle nicht mit der Wiederholung der schon zeitnah veröffentlichen Ergebnisliste zu langweilen, seien hier stellvertretend die Sieger vons Janze noch einmal namentlich genannt und belobigt: Sven Hampel nebst Thomas Schrecker brachten gemeinsam eine 75er Runde ins Clubhaus und schnappten sich so den Turniersieg.

Allerdings soll auch der Topwert bei den Netto-Punkten nicht verschwiegen werden, dieser schlug bei Karola und Dietmar Stein mit 52 Zählern zu Buche, an diesem Tage unerreicht.

So neigte sich denn der Samstag seinem Ende entgegen und nach der Fixierung der Startliste für den kommenden Tag konnte der offizielle Teil als abgeschlossen betrachtet werden. Je nach Gusto ließ man den Abend bei launigen Gesprächen oder einer traditionellen Pokerrunde ausklingen. Der Sonntag wartete dann mit leichtem Sprühregen auf und auch der Nebel vom Vortag stellte sich wieder ein. Das machte den Abschied mitunter etwas leichter und anders als in den vergangenen Jahren war in Semlin noch nicht das letzte Wort der Saison gesprochen. Auf Initiative von Thomas Schurwanz folgt noch eine Indoor-Veranstaltung, die in diesem Jahr den Abschluss bilden wird. Man darf gespannt sein.

 

 

Martinsgans 2017

vor 3 Wochen, 4 Tage, 20 Stunden, 33 Minuten

Martinsgänse in Phöben

Sturm und Wetterkapriolen zum Trotz haben sich doch 27 Albatrosse nicht gescheut, sich wie jedes Jahr auf die Jagd nach den Gänsen zu machen.

Nach anfänglichen Nieseltendenzen ging es nach dem üblichen warm up

zunächst frohen Mutes auf die Runde. Der Platz und die Grüns zeigten sich trotz des Wetters in einem gepflegten Zustand.

Heftige Windböen und Temperaturen um die 9-10° jedoch machten aber anscheinend dem Großteil der Anwesenden zu schaffen (oder sollte es am Ende etwas anderes gewesen sein?), was sich später auch in den Ergebnissen widerspiegeln sollte.

Meine Flight –Partner Arno und Dietmar gerade noch in guter Stimmung

kamen auch nicht umhin, die Bälle mal woanders, als auf dem Fairway zu suchen.

Letztendlich kamen bis auf einen vorzeitigen Abbruch dann doch alle ans Ziel, um sich von der Runde zu erholen

und gebührend die Siegerehrung zu bestaunen. (Leider konnten aus technischen Gründen die Siegerbilder nicht gesichert werden.)

Eine Unterspielung gelang an diesem Tage niemandem und lediglich 4 Teilnehmer konnten sich mit mehr als 30 Nettopunkten in den Puffer retten.

Dennoch war die Freude groß als die Ergebnisse bekannt wurden. So nahmen in der Netto Klasse C Jörg Odenbach mit 24 Netto-Punkten, Nicolas Bepoldin mit 26 Punkten und Michael Dahms mit 32 Punkten Ihre Trophäen in Empfang.

In der Netto-Klasse B hat Joseph Dowling mit 24 Punkten nicht damit gerechnet, noch einen Preis zu ergattern und ist daher vorzeitig nach Hause gefahren. Damit konnte als Nachrücker mit 23 Punkten Dietmar Genilke seinen Preis übernehmen. Natürlich freuten sich auch Monika Saure mit 25 Punkten und gar Frank Bär mit 27 Punkten auf Platz 1 über das gewonnene Geflügel.

Etwas enger ging es in der Netto Klasse A zu. Hier kamen wegen Doppelpreisausschluss Reiner Mewes mit 29 Punkten, Dieter Bergmann mit 33 und Helge Grüss ebenfalls mit 33 Punkten zu Ihrem Gänsebraten.

In der Brutto-Wertung konnten Dietmar Stein mit 14 Brutto-Punkten und Sven Hampel mit 18 Brutto-Punkten in den Genuss eines Bratens kommen. Den besten Ditmarscher-Vogel schoß aber wieder einmal Thomas Schurwanz ab. (Merkwürdig nur, daß alle 4 beteiligten Vorstandsmitglieder in den Genuss einer Trophäe kamen).

Nichts desto trotz freuen wir uns auf das kommende Wochenende mit dem Abschlußscramble in Semlin.