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Brandaktuelle Nachrichten

Meister aller Klassen

vor 4 Tage, 1 Stunde, 12 Minuten

Bei strahlendem Wetter und spätsommerlichen Temperaturen ​starteten die Albatrosse in ihre 25. Clubmeisterschaft, allerdings sollte es so nicht durchgängig bleiben. Wie immer stand bei vielen der Gang auf die Range ganz oben auf der To-do-Liste. Naja - wenn´s schön macht.

Häufig zeigt sich jedoch: Klappt auf der Range aber nicht auf der Runde und umgekehrt. Jedenfalls blieb nichts unversucht, um den Körper an einen geschmeidigen Bewegungsablauf heranzuführen und die Auge-Hand-Koordination zu optimieren. Schließlich sollte auf dem Westside der Grundstein für eine gute Platzierung gelegt werden und vom Rating her stand dem Unterfangen auch nichts Bedeutsames im Wege. Aber bekanntlich ist die Theorie das Eine und die praktische Ausführung das Andere. Und so gesehen ging dann doch der eine oder andere Albatros im sprichwörtlichen (und wörtlichen) Sinne baden. Wie oben schon angedeutet öffneten sich in undurchsschaubaren Intervallen die Himmelsschleusen und sorgten für drolligen Sprühregen und häufigen Wechsel von Regenkleidung zu Poloshirt und zurück. Am Ende der ersten Runde standen Mann (und Frau) mitunter wie die begossenen Pudel da und wie so oft wurde den unnötig vertüdelten Schlägen nachgetrauert.

Wenigstens im Hause Hankel/Gersdorf waren noch Reste von guter Laune zu erkennen. Eine derart stabile Gemütshaltung konnte allerdings nicht allzu häufig beobachtet werden, was wohl auch daran lag, dass sich die anvisierte Marke von unter 100 Schlägen für viele als sperriges Ziel entpuppte. Bei den Mädels gelang dies einzig Finja Schüttler-Janikulla mit einer für sie auch nicht unbedingt zufriedenstellenden 93. Der Abstand zur zweitplatzierten Birte Hankel betrug allerdings dennoch schon 13 Schläge. Um diesen Rückstand noch aufzuholen wartete auf Birte am zweiten Meisterschaftstag also eine wahre Herkulesaufgabe. Monika Saure folgte den beiden in respektvollem Abstand (111 Schläge) Hier galt es vor allem, den dritten Platz abzusichern, wobei Conni Eckert auch schon mit 12 Schlägen zurück lag.

Bei den Spitzenkräften der männlichen Fraktion, unterteilt in drei Altersklasse, sollten ganz andere Ziele angepeilt werden. Hier stellte die magische Grenze von 90 Schlägen die ultimative Messlatte dar. In der offenen Herrenklasse gelang dies immerhin vier Akteuren, wobei nicht verschwiegen werden soll, dass sich Dirk Schönberg mit sehr guten 78 Schlägen an die Spitze des entsprechenden Abschlusstableaus setzen konnte. Ihm folgten in Lauerstellung Burkhard Weber (80), Niels Walther (84) und Sven Hampel (86). Bei den Herren 50 knackten immerhin sechs Kämpen die 90. Titelverteidiger Christian Kaik führte mit 81 Schägen das Feld vor Thomas Arnhölter (86), Carsten Boenisch (87), Curosch Chams-Mourkani, Carsten Gersdorf (beide 88) und Thomas Schurwanz (89) am Ende des Tages an. Auch die Herren 60 ließen sich nicht lumpen und steuerten wenigsten zwei Ergebnisse unter 90 Schlägen bei. Dies gelang Michael Promnitz und Eddi Hülsmann (jeweils 89). Ihnen folgten Dietmar Stein und Gerald Senftleben zumindest als "UHUS" (90 bzw. 96 Schläge). In den drei Konkurrenzen waren also noch spannende Kämpfe um die Plätze zu erwarten und bei Speis und Trank wurde entweder unter beschirmtem Nachmittagshimmel oder (für die Fraktion der Warmduscher) im sicheren Schoß des Clubhauses die Strategie für den zweiten Tag festgelegt.

Während also dem gebeutelten Körper zur schnelleren Regeneration Unmengen an Kalorien in fester und/oder flüssiger Form zugeführt wurden, ruhte natürlich nicht die notwendige Vorbereitung des zweiten Tages. Und so begnügte sich das Organisationsduo mit einem Heißgetränk und bastelte an der Startliste für die zweite, entscheidende Runde. Wie immer Stablefordler voran und dann handicapabsteigend mit den Favoriten als Sahnehäubchen.

Tag zwei wartete dann mit durchgängig sonnigem Wetter auf und auf diese Weise fiel schon einmal eine mögliche Ausrede für überdimensionierte Schlagzahlen weg. Jetzt galt es, verlorenen Boden gutzumachen oder die am Vortag erspielte Position zu verteidigen. Beginnen wir den Rückblick wie es sich gehört mit den Damen, frei nach dem Motto "Ladies first". Wenn denn überhaupt eine theoretische Chance bestanden hat, Finja noch einmal ins Schwitzen zu bringen, so ließ ihre sensationelle 79er Runde auf dem Sandy Lyle (!!) letztlich gar keine Zweifel aufkommen. Neben der Titelverteidigung war das erspielte Single-Handicap der verdiente Lohn. Birte und Monika belegten hier die Plätze zwei und drei.

Den Damen auf dem Fuße folgten die Herren gesetzteren Alters. Zunächst die neu eingeführte Klasse der ... der ..., ja was eigentlich? Auf dem seit 2005 ausgespielten Pokal ist der schöne Begriff "Senioren" zu entziffern. Eine Bezeichnung, die Seriösität und Ehrwürdigkeit in sich trägt. Insofern konnte der neue Pokal ja nun nicht mit "Albatros-Vereinsmeister-Senioren II" betitelt werden. Auch "Herren AK 60" kann dem hier versammelten Kreis nicht gerecht werden und klingt zudem allzu technokratisch. Dem entsprechend galt es, aus dem (auf der internen Festplatte gespeicherten) Wortschatz etwas Adäquates aufzuspüren. Einstimmig (nämlich mit der meinigen) fiel die Wahl auf den honorigen Titel: "Veteranen"! Laut Fremdwörterlexikon im Sinne von "bewährt und altgedient" zu verwenden. Das passt. Die Ehre des ersten Eintrags auf dieser Trophäe erspielte sich Michael Promnitz mit einer 90er Runde am Finaltag. Neun Schläge dahinter sicherte sich Dietmar Stein Platz zwei, einen weiteren Schlag benötigte Gerald Senftleben für Rang drei. Eddi Hülsmann, auf dem Westside noch schlaggleich mit Michael erwischte einen gebrauchten Tag und verfehlte damit das Siegertreppchen (und nur knapp den ausgelobten Basler, aber dazu später mehr). Bei den Senioren verteidigte Christian Kaik seinen Titel mit insgesamt 165 Schlägen vor Carsten Boenisch (170) und Thomas Arnhölter (172). Die Bilder dieser beiden Flights sind aus nachvollziehbaren Gründen noch in der Foto-Shop Nachbearbeitung. Nicht so bei den Herren, die traditionell als Vierer-Flight den Abschluss des Meisterschaftsturniers bildeten. Sie wirkten auch nach zwei anstrengenden Tagen noch frisch wie eine Frühlingsbrise und wurden standesgemäß von denjenigen Albatrossen an Loch 18 in Empfang genommen, die sich dortselbst hinschleppen konnten.

Das 18te Grün lag nämlich nicht wie gewohnt als abschließendes Par-vier direkt an der Terrasse des Clubhauses sondern in rund 100 Metern Entfernung vom Abschlag hatte man als provisorisches Par-drei einen Bierdeckel platziert, der nebst flatternder Fahne als Schlussloch herhalten sollte. Charmant und originell. Sei `s drum, wer seine Schläge bis dahin nicht im Zaume halten konnte, rettete dort auch nichts mehr. Jedenfalls brachten die Herren ansehnliche Scores ins Clubhaus und Burkhard Weber konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten erneut als Meister krönen lassen. Seine 159 Schläge waren nicht zu toppen. Ihm folgte der an Tag eins grandios aufspielende Dirk Schönberg (siehe oben) sowie Niels Walther und Sven Hampel, beide mit identischer Schlagzahl. Da die Jungspunde den langen Weg zu Bahn zehn scheuten, um in einem Stechen die Entscheidung zu suchen, entschieden man einvernehmlich, die horrende Siegprämie zu teilen.

Bevor nun alle Sieger und Platzierten ihre Preise in die vor Aufregung schwitzigen Hände nehmen konnten, galt es wie immer die besten Punktesammler in den drei Netto-Klassen zu ehren. Im C-Klassement setzte sich Ronny Klonnek an die Spitze (mit einer Unterspielung an Tag eins) vor Lars Richter und Sabine Gerlach. Die B-Wertung wurde von Carsten Gersdorf angeführt (ebenfalls eine Unterspielung auf dem Westside), ihm folgten Adrian Kaik (mit einer tollen 95er-Runde am ersten Tag) sowie Dirk Seifert. Andreas Haun sicherte sich Platz eins in der A-Konkurrenz womit er Curosch Chams Mourkani und Thomas Schurwanz hinter sich ließ.

Last but not least wurde auch wieder der beliebt-berüchtigte Basler vergeben. Wie schon angedeutet schrammte Eddi Hülsmann knapp an diesem "Ehrenpreis" vorbei. Seine 13 zusätzlichen Schläge am zweiten Meisterschaftstag wurden von Dietmar Genilke überboten, der deren 16 in die Waagschale zu werfen hatte. Damit fanden die 25. Meisterschaften ihr offizielles Ende und die Karawane der Albatrosse konnte sich wieder in heimatliche Gefilde zurückziehen. Das nächste große Event ist dann das Masters in Bad Saarow, wo der letzte Titel des Wettspieljahres zu vergeben sein wird. Man sieht sich, spätestens in Semlin zum traditionellen Jahresabschluss.

AC 5 in Tremmen - 1014 Nettopunkte

vor 3 Wochen, 18 Stunden, 40 Minuten

Der AC 5 lockte bei angenehmen, jedoch nicht immer einfachen Spielbedingungen 35 Albatrosse und einen Gast zum Potsdamer Golfclub nach Tremmen.

Auf der vom Frühtau noch feuchten Driving Range waren unterschiedliche Techniken des Aufwärmens zu beobachten. Neben den klassischen Einschlags- und Puttvarianten

war Ballett mit Driver, sowohl als „Duett“ als auch als  „Einzel“ zu bewundern. Auf Golfplätzen seltene gesehene Momente von Eleganz, verbunden mit solcher Grazie sollen den geneigten Lesern nicht vorenthalten bleiben.

An dieser Stelle sei bemerkt, dass der Einzeltänzer den Bruttosieg  errungen hat.

Beim Packen seiner Utensilien stellte Dieter Bergmann fest, dass er seinen Putter in Dänemark gelassen hat.  Zum Glück steht ja in jedem Golferkeller noch einiges herum. Das mitgeführte historische Gerät erfüllte alle Ansprüche und wird wohl zunächst im Back verbleiben.

Der Platz war unter den herrschenden Windbedingungen wie immer nicht leicht zu spielen. Nicht nur die „ausgedachte“ Bahn 11 forderte seinen Tribut. Im Gestrüpp, dem hohen Gras und im First Cut war Ballsuchen angesagt.

Am Ende der Runde soll der Ballvorrat einiger Spieler gen Null tendiert haben.

Da ist es schon sicherer, den eigenen Abschlag auf dem Damentee zu platzieren, den findet man dann wenigsten wieder.

Den Damen kann eine „Lady“ im Normalfall ja nicht passieren.

Am Ende der Runde gilt es die Scorekarten zu überprüfen und die Ergebnisse zu begutachten.

An diesem Tag haben die Albatrosse 405 Bruttopunkte erspielt. Das bedeutet, dass jede Spielerin/jeder Spieler mit 12 Bruttopunkten überdurchschnittlich gut war.

In der Nettowertung lag man mit 28 Punkten bereits unter dem Durchschnitt.

Wie haben sich aber die erspielten 1014 Nettopunkte auf die Gesamtwertung des Albatros Cups ausgewirkt?

Durch die erspielten Punkte hat sich in der Bruttowertung Dirk Schönberg an die Spitze gesetzt. In der Nettoklasse B führt nunmehr Rainer Mewes und in der Nettoklasse C hat sich Thomas Schrecker, nach seiner großartigen Runde mit 40 Nettopunkten auf den zweiten Platz vorgeschoben.

Die zweite Unterspielung des Tages gelang Christian Bering, der sich mit 39 Nettopunkten in der Nettoklasse B auf den vierten Platz vorgekämpft hat.

Unerwähnt sollen auch nicht die 33 Nettopunkte von Uwe Borchert bleiben. Das herausragende an seiner Runde sind die Birdies an Loch 9 und 10. Uwe zählt zu den 10 Spielern, die ihr Handicap bestätigt haben. 24 Akteuren ist dies an diesem Tag nicht gelungen.

Die Currywurst und das Radler auf der Clubhausterrasse haben noch immer alle schlechten Schläge vergessen lassen. Was bleibt sind die Erinnerungen an Megadrives, kontrollierte Transportschläge, hohe Pitches ins Grün und jede Menge Singleputs.

Die werden wir am 9. Und 10. September bei unserer Vereinsmeisterschaft in Wilkendorf wieder bewundern können. Ich freue mich jetzt schon auf ein tolles Turnierwochenende mit euch.

Also ran an den Anmeldebutton und nicht vergessen: „Drive oder Ballett, ganz egal, Hauptsache Spaß.

Euer Dietmar

Die Ergebnisse entnehmt ihr bitte den Onlinetabellen.